Radon in Wohnräumen: richtig messen, Risiken erkennen und Gebäude nachhaltig sanieren
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Alltag bauenaktuell.ch Gesundheit handwerker24.ch Haus Haus, Garten & Einrichtung hometipp.ch Krankheiten Magazine Nachhaltigkeit nachrichtenticker.ch News Prävention Regionen Renovation Renovieren Sanierung Schweiz Sicherheit sicherheit.ch Themen Tipps Verbreitung Wohnen wohnenaktuell.ch xund24.ch
Radon ist unsichtbar, geruchlos und mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar. Das radioaktive Edelgas entsteht natürlich im Untergrund und kann durch Risse, Fugen, Leitungsdurchführungen oder ungedichtete Kellerböden in Gebäude gelangen. In der Raumluft können sich erhöhte Konzentrationen bilden. Eine verlässliche Beurteilung ist deshalb weder durch den Geruch noch durch eine normale Gebäudeinspektion möglich: Entscheidend ist eine korrekt durchgeführte Radonmessung. In der Schweiz steht mit der Radonkarte des Bundes eine wichtige Orientierungshilfe zur Verfügung. Sie zeigt jedoch keine konkrete Belastung eines Hauses, sondern die Wahrscheinlichkeit einer Überschreitung des Schweizer Referenzwerts von 300 Becquerel pro Kubikmeter. Besonders relevant sind erdberührte Räume, Keller und die untersten bewohnten Geschosse. Wird eine erhöhte Konzentration festgestellt, stehen unterschiedliche Sanierungswege zur Verfügung: Eintrittsstellen abdichten, Luftführung verändern oder radonhaltige Bodenluft absaugen.
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