Ausbau

Sporthallen sinnvoll planen: Spannweiten, Bewegungsflächen und robuste Materialien

Eine Sporthalle ist ein hoch beanspruchtes Gebäude: Ballspiele, Geräteturnen, Schulsport, Vereinstraining und Veranstaltungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Raumgrösse, Tragwerk und Ausbau. Eine schlüssige Planung beginnt deshalb beim tatsächlichen Bedarf. Erst danach folgen Hallentyp, Spannweite, Sportboden, Wände und technische Anlagen. Fehler in frühen Projektphasen lassen sich später oft nur mit hohen Kosten korrigieren. Zu kleine Sicherheitszonen, ungünstig platzierte Türen, unzureichende Geräteräume oder eine hallige Akustik beeinträchtigen den Betrieb über Jahrzehnte. Gute Sporthallen verbinden klare Bewegungsflächen mit einem stützenfreien Tragwerk, widerstandsfähigen Materialien und überschaubaren Betriebskosten.

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Hotelzimmer akustisch optimieren: Ruhe als unterschätzter Qualitätsfaktor

Ein gutes Hotelzimmer wird meist über Bettkomfort, Licht, Materialien und Ausstattung wahrgenommen. Akustik fällt dagegen häufig erst auf, wenn sie nicht funktioniert: Gespräche aus dem Nachbarzimmer, rollende Koffer im Korridor, zufallende Türen, Verkehrslärm oder eine hörbare Lüftung können Erholung empfindlich stören. Gerade weil das Gästezimmer Rückzugs- und Schlafraum zugleich ist, gehört akustischer Komfort zu den grundlegenden Qualitätsmerkmalen eines Hotels. Akustische Optimierung bedeutet dabei mehr als textile Oberflächen oder Wandpaneele. Im Hotelzimmer steht vor allem die Schalldämmung zwischen Zimmern, Korridor, Fassade und technischen Anlagen im Mittelpunkt. Hinzu kommen Körperschall und Trittschall, Geräusche aus Sanitärinstallationen sowie die Frage, wie ruhig das Zimmer selbst klingt. Gute Lösungen entstehen deshalb aus Architektur, Haustechnik, Innenausbau und Betrieb – möglichst bereits in der Planung.

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Orientierung in grossen Gebäuden: Was klare Wege, Licht und Signaletik leisten

In Bahnhöfen, Spitälern, Verwaltungsbauten, Hochschulen und Einkaufszentren entscheidet sich oft schon in den ersten Sekunden, ob ein Gebäude verständlich wirkt. Ein klar erkennbarer Eingang, übersichtliche Raumfolgen und gut platzierte Orientierungspunkte vermitteln Sicherheit. Muss dagegen an jeder Kreuzung nach einem Schild gesucht werden, liegt das Problem meist tiefer als bei der Signaletik. Gute Orientierung beginnt deshalb lange vor der Gestaltung von Wegweisern. Grundriss, Blickachsen, Licht, Farben, Materialien und vertikale Erschliessung bilden gemeinsam ein räumliches Leitsystem. Beschriftungen und digitale Hilfen ergänzen diese Architektur, können einen unübersichtlichen Entwurf aber nur begrenzt korrigieren.

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Balkone nachträglich anbauen: Konstruktionen, Anschlüsse und Planungsschritte

Ein nachträglich angebauter Balkon erweitert eine Wohnung um einen geschützten Aussenbereich und verändert zugleich Tragwerk, Fassade und Erscheinungsbild des Gebäudes. Damit aus der gewünschten Zusatzfläche kein konstruktives oder bauphysikalisches Problem entsteht, müssen Lastabtragung, Fundamente, Fassadenanschlüsse, Balkontüren, Entwässerung und Absturzsicherung zusammen geplant werden. Die passende Lösung hängt wesentlich vom Bestand und vom verfügbaren Raum vor der Fassade ab. Ein Balkonanbau ist deshalb kein isolierter Metallbauauftrag. Architektur, Bauingenieurwesen, Gebäudehülle, Brandschutz und Bewilligungsverfahren greifen unmittelbar ineinander. Besonders bei Mehrfamilienhäusern kommen die Interessen der Eigentümerschaft, bestehende Mietverhältnisse und ein Bauablauf bei bewohntem Gebäude hinzu.

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Bauen & Modernisieren 2026: Vier Tage frischer Ideen für das Eigenheim in Zürich

Vom 17. bis 20. September 2026 wird die Messe Zürich zum Treffpunkt für Eigenheimbesitzer, Bauherren und Fachleute: Die 55. Bauen & Modernisieren präsentiert aktuelle Lösungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Während vier Messetagen zeigen rund 140 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Ergänzt wird die Ausstellung durch etwa 40 Fachvorträge und mehrere thematische Foren.

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Metallbau rund ums Haus: Geländer, Treppen und Vordächer nach Mass

Geländer sichern Balkone und Treppen, Vordächer schützen Eingänge, Aussentreppen erschliessen unterschiedliche Ebenen. Damit solche Metallbauteile dauerhaft funktionieren, müssen Gestaltung, Tragwerk, Korrosionsschutz und Anschlüsse zusammenpassen. Die Planung beginnt deshalb beim Gebäude und seiner Nutzung: Ein Geländer vor einer Familienwohnung stellt andere Anforderungen als eine Absturzsicherung in einem selten betretenen Bereich. Massgefertigte Lösungen lassen sich auf bestehende Fassaden, schwierige Grundstücke und individuelle architektonische Vorstellungen abstimmen. Entscheidend sind eine fachgerechte Bemessung, geeignete Werkstoffe und eine Montage, bei der Feuchtigkeit, Wärmebrücken und die Beschaffenheit des Untergrunds berücksichtigt werden. Auch der spätere Unterhalt gehört bereits in die Planung.

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Besprechungsräume ausstatten: Möbel, Medientechnik und Raumakustik

Ein guter Besprechungsraum unterstützt Entscheidungen, konzentrierte Gespräche und hybride Zusammenarbeit, ohne selbst zum Thema zu werden. Dafür müssen Möblierung, Bild und Ton, Licht, Lüftung sowie Akustik als zusammenhängendes System geplant werden. Ein teurer Bildschirm gleicht weder einen halligen Raum noch eine ungünstige Sitzordnung aus. Unternehmen gewinnen deshalb mehr durch ein präzises Nutzungsprofil als durch eine lange Einkaufsliste. Teilnehmerzahl, Sitzungsdauer, Vertraulichkeit, Arbeitsformen und technische Plattformen bestimmen, welche Ausstattung tatsächlich trägt. Der folgende Leitfaden ordnet die wichtigsten Entscheidungen ein und zeigt, wie sich Fehlkäufe, Medienbrüche und spätere Umbauten vermeiden lassen.

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Dachwohnung einrichten: Schrägen, Licht und niedrige Zonen nutzen

Dachwohnungen besitzen einen eigenen räumlichen Charakter: Schrägen verändern die nutzbare Höhe, Dachfenster lenken das Tageslicht und niedrige Randbereiche verlangen andere Lösungen als gewöhnliche Zimmerwände. Eine gelungene Einrichtung arbeitet mit diesen Besonderheiten. Hohe Zonen übernehmen Laufwege und Arbeitsplätze, während Flächen unter den Schrägen als Stauraum, Sitzbereich oder ruhiger Rückzugsort dienen. Entscheidend ist eine Planung, die Raumhöhe, Licht, Möblierung und sommerlichen Wärmeschutz gemeinsam betrachtet. Niedrige Möbel, massgefertigte Einbauten und eine mehrstufige Beleuchtung können schwierige Winkel sinnvoll erschliessen. Bei Veränderungen an Dach, Dämmung, Fenstern oder tragenden Bauteilen müssen jedoch Bauphysik, Brandschutz und kantonale beziehungsweise kommunale Vorschriften fachlich geprüft werden.

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Altersgerechtes Wohnen vorbereiten: Komfort verbessern, bevor Einschränkungen entstehen

Altersgerechtes Wohnen beginnt idealerweise nicht erst dann, wenn Treppen, Schwellen oder eine Badewanne zum konkreten Hindernis werden. Viele Anpassungen erhöhen bereits heute den Wohnkomfort: gut beleuchtete Wege, leichtgängige Türen, eine bodenebene Dusche, ausreichend Bewegungsfläche und bequem erreichbarer Stauraum sind für viele Lebensphasen praktisch. Wer bei Renovationen und Neuanschaffungen früh auf Anpassbarkeit achtet, kann spätere Eingriffe vereinfachen und die Möglichkeit erhalten, länger selbständig im vertrauten Zuhause zu leben. Dabei muss eine Wohnung keineswegs wie eine Pflegeeinrichtung aussehen. Zukunftsfähige Lösungen bleiben häufig nahezu unsichtbar. Entscheidend sind Grundriss, Zugänglichkeit und die Frage, welche Bereiche bei veränderter Mobilität ohne grossen Umbau angepasst werden können. Das Bundesamt für Wohnungswesen nennt für hindernisfreies Wohnen drei grundlegende Prinzipien: Stufen vermeiden, ausreichende Durchgangsbreiten schaffen und genügend Bewegungsflächen vorsehen. Diese Punkte lassen sich bei vielen ohnehin geplanten Renovationen früh berücksichtigen.

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Kleine Badezimmer besser nutzen: Stauraum, Bewegungsflächen und Ausstattung

Kleine Badezimmer funktionieren gut, wenn der verfügbare Raum nicht mit möglichst vielen Elementen gefüllt, sondern präzise organisiert wird. Entscheidend sind freie Bewegungsflächen, kompakte Sanitärobjekte, gut erreichbarer Stauraum und eine klare Trennung zwischen täglich benötigten Dingen und selten genutzten Vorräten. Gerade auf wenigen Quadratmetern beeinflussen Türanschlag, Waschtischtiefe, Duschabtrennung und Möblierung den Komfort stärker als dekorative Einzelentscheidungen. Ein kleines Bad muss dabei nicht auf Komfort verzichten. Bodenebene Duschen, wandhängende Möbel, Spiegelschränke und gezielt genutzte Wandflächen können einen knappen Grundriss wesentlich effizienter machen. Gleichzeitig lohnt es sich, spätere Bedürfnisse mitzudenken: Ein heute frei gehaltener Bewegungsbereich kann langfristig wertvoller sein als ein zusätzlicher Schrank, der den Raum dauerhaft verengt.

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Wände ohne grossen Umbau gestalten: Farbe, Bilder, Paneele und Textilien

Eine Wand kann die Wirkung eines Raums grundlegend verändern, ohne dass dafür Grundriss, Boden oder feste Einbauten erneuert werden müssen. Farbe beeinflusst Helligkeit und Proportionen, Bilder setzen Blickpunkte, Paneele bringen Struktur und Tiefe, Textilien machen Flächen weicher und können zugleich die Akustik verändern. Entscheidend ist weniger die Menge der Gestaltungsmittel als ihr Zusammenspiel mit Raumgrösse, Tageslicht, Möbeln und vorhandenen Materialien. Gerade bei einer bestehenden Einrichtung lohnt sich ein schrittweises Vorgehen. Zuerst wird geklärt, welche Wand eine stärkere Rolle übernehmen soll und welche Flächen bewusst ruhig bleiben. Danach lassen sich reversible Massnahmen von dauerhaft montierten Lösungen unterscheiden. So entsteht ein Raumkonzept, das sich mit überschaubarem Aufwand umsetzen und bei veränderten Bedürfnissen später wieder anpassen lässt.

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Kleine Reparaturen im Haushalt: Dübel, Scharniere und Dichtungen instand setzen

Ein lockeres Scharnier, ein tropfender Wasserhahn oder ein Dübel, der sich in der Wand dreht, lässt sich oft mit überschaubarem Aufwand reparieren. Entscheidend ist weniger handwerkliche Kraft als eine saubere Diagnose. Wer Material, Befestigungsart und Schadensursache richtig erkennt, verhindert, dass aus einer kleinen Störung ein beschädigtes Möbel, eine undichte Leitung oder eine unsichere Wandbefestigung wird. Ebenso wichtig ist die Grenze zwischen sinnvoller Eigenleistung und einer Aufgabe für Fachleute. Arbeiten an elektrischen Installationen, Gasleitungen, tragenden Bauteilen und verdeckten Wasserleitungen gehören nicht in ein improvisiertes Heimwerkerprojekt. In Mietwohnungen muss zusätzlich geklärt werden, ob die Reparatur zum kleinen Unterhalt zählt oder Sache der Vermieterschaft ist.

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Induktion, Glaskeramik oder Gas: Welches Kochfeld passt zu welchem Haushalt?

Das Kochfeld gehört zu den Küchengeräten, die über viele Jahre beinahe täglich genutzt werden. Entsprechend stark beeinflusst die Wahl zwischen Induktion, klassischer Glaskeramik und Gas den Kochkomfort, den Energiebedarf, die Reinigung und die Anforderungen an die Küchenplanung. Eine allgemein beste Lösung gibt es trotzdem nicht: Ein Haushalt, in dem täglich gekocht wird, stellt andere Ansprüche als eine kleine Wohnung mit gelegentlicher Nutzung oder eine Küche, in der bewusst mit offener Flamme gearbeitet werden soll. Technisch unterscheiden sich die drei Systeme grundlegend. Beim Induktionskochfeld entsteht die Wärme direkt im magnetisierbaren Topfboden. Ein klassisches Elektrokochfeld unter Glaskeramik erhitzt zuerst einen Heizkörper und die Glasfläche, bevor die Wärme das Kochgeschirr erreicht. Gas erzeugt dagegen eine offene Flamme. Diese Unterschiede wirken sich auf Geschwindigkeit, Regelbarkeit, Restwärme, Kochgeschirr und Lüftung aus. Die Entscheidung sollte deshalb stärker vom tatsächlichen Kochalltag als von einzelnen Ausstattungsmerkmalen abhängen.

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Vom Industriegebäude zum Wohnraum: Chancen und Grenzen einer Umnutzung

Alte Fabriken, Werkhallen und Lagerhäuser besitzen Qualitäten, die im konventionellen Wohnungsbau selten geworden sind: grosse Raumhöhen, robuste Tragwerke, weit gespannte Hallen, markante Fassaden und Fensterformate, die von einer früheren industriellen Nutzung erzählen. Wird ein solches Gebäude zu Wohnraum umgenutzt, kann daraus weit mehr als ein klassisches Loft entstehen. Gleichzeitig verlangt der Wechsel von Produktion zu Wohnen tiefgreifende Abklärungen bei Baurecht, Tragwerk, Altlasten, Brandschutz, Energie, Schallschutz und Tageslicht. Die Umnutzung bestehender Industrieareale passt grundsätzlich zur Schweizer Strategie der Siedlungsentwicklung nach innen. Zwischen 2018 und 2022 entfielen laut Bundesamt für Raumentwicklung 59 Prozent der Baubewilligungen im Wohnungsbau auf bereits bebaute Parzellen; ausdrücklich genannt werden dabei auch ehemalige Industrieareale. Ob eine konkrete Fabrik tatsächlich für Wohnungen geeignet ist, entscheidet sich jedoch nicht an ihrer atmosphärischen Wirkung, sondern an Lage, Gebäudestruktur, zulässiger Nutzung und technischem Zustand.

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Tageslicht planen: Fenster, Raumtiefe und Materialien richtig zusammendenken

Tageslicht prägt Räume lange bevor Leuchten eingeschaltet werden. Fenstergrösse und Orientierung sind dabei nur ein Teil der Planung. Entscheidend ist, wie tief ein Raum ist, wo Öffnungen liegen, welche Flächen Licht reflektieren und wie Verschattung, Möblierung und Gebäudestruktur zusammenspielen. Ein grosses Fenster kann einen tiefen Grundriss trotzdem ungleichmässig belichten, während mehrere gut gesetzte Öffnungen eine wesentlich ausgewogenere Lichtverteilung ermöglichen. Tageslichtplanung beginnt deshalb sinnvollerweise mit dem Grundriss und nicht mit der Auswahl eines Fenstermodells. Die Schweizer Norm SN EN 17037 und die SIA-Wegleitung 4004 betrachten Tageslichtversorgung, Aussicht, Besonnung und Blendschutz als zusammenhängende Qualitätsmerkmale. Für die Architektur bedeutet das: Helligkeit muss räumlich gedacht werden. Fenster, Raumtiefe, Oberflächen und Sonnenschutz bilden ein System, das bereits im Entwurf koordiniert werden sollte.

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Umbauen im bewohnten Haus: Bauetappen, Staubschutz und sichere Provisorien planen

Ein Umbau im bewohnten Haus stellt andere Anforderungen als eine Baustelle ohne Bewohner. Küche, Bad, Verkehrswege und technische Installationen werden gleichzeitig gebraucht und verändert. Handwerker benötigen Platz, Material muss transportiert werden und staubintensive Arbeiten dürfen den verbliebenen Wohnbereich möglichst wenig beeinträchtigen. Damit der Alltag trotzdem funktioniert, müssen Bauablauf und Wohnorganisation von Anfang an gemeinsam geplant werden. Besonders wichtig sind klar getrennte Bauetappen, wirksame Staubabschottungen und Provisorien, die tatsächlich über mehrere Tage oder Wochen funktionieren. Eine improvisierte Kochplatte, eine lose Folie vor der Tür oder ständig wechselnde Zugangswege reichen bei längeren Umbauten meist nicht aus. Gute Planung definiert deshalb vor Baubeginn, welche Räume wann ausfallen, welche Funktionen erhalten bleiben und wie Baustelle und Wohnbereich sicher voneinander getrennt werden.

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Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent – was das für Schweizer Mieter bedeutet

Der hypothekarische Referenzzinssatz für Mietverhältnisse in der Schweiz bleibt bei 1,25 Prozent. Damit gibt es für Mieterinnen und Mieter aufgrund der aktuellen Veröffentlichung weder einen neuen Senkungs- noch einen neuen Erhöhungsanspruch. Wer noch einen Mietzins bezahlt, der auf einem Referenzzinssatz von 1,5 Prozent oder höher basiert, kann jedoch weiterhin grundsätzlich eine Senkung verlangen. Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den neuen Wert am 1. September veröffentlicht. Ab dem 2. September 2026 gilt damit weiterhin derselbe Referenzzinssatz wie bereits seit einem Jahr. Der zugrunde liegende Durchschnittszinssatz der Schweizer Hypotheken blieb ebenfalls stabil. Er beträgt zum Stichtag 30. Juni 2026 weiterhin 1,31 Prozent.

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Unterlagsboden und Estrich: Aufbau, Trocknung und Vorbereitung für Bodenbeläge

Der Unterlagsboden verschwindet später unter Parkett, Platten oder einem elastischen Belag. Trotzdem entscheidet diese verborgene Schicht wesentlich darüber, ob der fertige Boden eben bleibt, Belastungen aufnimmt und dauerhaft ohne Risse oder Ablösungen funktioniert. Fehler beim Aufbau, bei der Trocknung oder bei der Prüfung der Belegreife zeigen sich oft erst, wenn die Oberfläche bereits verlegt ist. In der Schweiz ist meist vom Unterlagsboden die Rede, während Fachunterlagen auch den Begriff Estrich verwenden. Gemeint ist in beiden Fällen eine lastverteilende Bodenschicht über der Rohdecke, einer Dämmung oder einer Bodenheizung. Material, Dicke, Fugen, Bauklima und Bodenbelag müssen früh aufeinander abgestimmt werden, denn für die Qualität zählt der gesamte Aufbau.

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