Ausbau

Nachhaltig bauen, aber wie? Praktische Wege zur Ressourcenschonung auf der Baustelle

Nachhaltigkeit beginnt nicht erst beim Energieverbrauch eines fertigen Gebäudes, sondern schon auf der Baustelle. Wer heute ressourcenschonend baut, spart nicht nur Emissionen, sondern oft auch Zeit, Geld und Nacharbeit. Der Bau eines Gebäudes ist ein komplexer Prozess mit zahlreichen Schnittstellen – jede davon bietet Potenzial für Nachhaltigkeit. Gemeint ist nicht allein das Verwenden „grüner“ Materialien, sondern ein intelligentes Ineinandergreifen von Planung, Logistik, Materialwahl und Baustellenorganisation. Nur wenn alle Ebenen mitgedacht werden, entstehen Bauten, die nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich überzeugen.

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Zukunftsfähige Materialien: Was Kalk, Lehm und Holzfaser heute leisten

Während der Bausektor mit CO₂-Reduktion und Ressourcenschonung ringt, rücken traditionelle Baustoffe wie Kalk, Lehm und Holzfaser wieder in den Fokus – technisch gereift, ökologisch überzeugend und baubiologisch relevant. Die Diskussion um nachhaltiges Bauen ist längst im Alltag angekommen. Doch jenseits politischer Vorgaben und normierter Energiestandards stellt sich auf jeder Baustelle eine praktische Frage: Welche Materialien lassen sich ressourcenschonend einsetzen, ohne auf Langlebigkeit, Komfort oder Wirtschaftlichkeit zu verzichten? Kalk, Lehm und Holzfaser sind drei Baustoffe, die Antworten liefern – und dabei alte Baukunst mit neuen Erkenntnissen verbinden.

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Alpine Tiny Houses: Weniger Raum, mehr Wirkung – kompakt, klug, komfortabel

In den Bergen kann weniger mehr sein: Alpine Tiny Houses verbinden kompaktes Wohnen mit maximaler Landschaftsnähe und Nachhaltigkeit. Klein im Raum – gross in Wirkung. Immer mehr Menschen und Gemeinden entdecken Tiny Houses als attraktive Wohn‑ oder Ferienform für Bergregionen. Sie bieten die Möglichkeit, mit minimalem Fussabdruck in alpiner Natur zu leben oder Ferien zu verbringen. Die Kombination aus geringem Energie‑ und Materialbedarf, flexibler Nutzung und Nähe zur Landschaft macht sie gerade in Gebirgsregionen zu spannenden Alternativen.

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Höhenluft trifft Bauphysik: Besondere Anforderungen an Dämmung und Lüftung

Bauen in grosser Höhe verlangt mehr als gutes Design – Wohnungshüllen müssen Klima, Temperaturwechsel und Luftqualität meistern. Eine durchdachte Dämmung und angepasste Lüftung sind Grundvoraussetzungen für Komfort, Werterhalt und Gesundheit. Bergregionen konfrontieren Bauprojekte mit extremen Bedingungen: tiefe Wintertemperaturen, starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, viel Wind und häufige Feuchtigkeit. Damit Gebäude langfristig funktionieren und innen ein angenehmes Raumklima bieten, müssen Dämmung und Lüftung nach den spezifischen Anforderungen ausgelegt werden.

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Lignum an der Swissbau 2026: Holzbau, Hybridlösungen und Klimaanpassung im Fokus

Lignum vertritt im kommenden Januar an der Fachmesse Swissbau in Basel das Bauen und Ausbauen mit Holz. Mit dabei in der Lignum-Lounge (1.0 / Focus) ist der neue Türenkonfigurator für die Bauteildatenbank lignumdata. Das Thema Hybridbau geht Lignum zusammen mit Betonsuisse anhand von zwei aktuellen Projekten an: dem Regensdorfer Hochhaus „H1“ und dem Dienstleistungsgebäude „Bern 131“. Daran schliesst sich eine Podiumsdiskussion an. Drei weitere Lignum-Veranstaltungen im Kongressformat „Focus“ gelten urbanem Weiterbauen, der Kreislaufwirtschaft und dem werthaltigen Bauen mit Holz. Ein PraxisTalk erörtert den sommerlichen Wärmeschutz im Holzbau – angesichts der neusten Klimaszenarien für die Schweiz ist das von besonderer Relevanz.

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Genehmigen in der Höhe: Baurecht und Vorschriften im alpinen Raum

Wer in den Alpen baut, steht nicht nur vor architektonischen und klimatischen Herausforderungen. Auch das Baurecht verlangt genaue Kenntnis von Zonenvorgaben, Verfahren und Einschränkungen. Alpine Bauprojekte liegen oft in sensiblen Landschafts- oder Hanglagen. Wer dort bauen will, muss frühzeitig planen, Gesetze beachten und mit Behörden zusammenarbeiten. Die gesetzlichen Vorgaben sind klar – doch ihr Zusammenspiel ist komplex. Umso wichtiger ist es, Materialwahl, Nutzung und Erschliessung schon vor Projektstart mit den lokalen Vorschriften abzugleichen.

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Nachhaltige Bau-Trends im Fokus der Messe „Bauen Wohnen Energie“ 2025 in Bern

Über 10'000 Besucher, zahlreiche Bauanfragen, viele Verkaufsabschlüsse und individuelle Lösungen – so lautet das erfreuliche Fazit der ZT Fachmessen AG. Mit ihrem Angebot überzeugte die ganzheitliche Baumesse während den vier Messetagen tausende Hauseigentümer, angehende Bauherrschaften sowie Planer und Architekten, die sich für die Themen Bauen, Wohnen, Sanieren und Energie interessieren.

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Winterbaustellen frostfrei halten: Praktische Lösungen unter Planen und Notdächern

Arbeiten im Winter erfordern Erfahrung, Technik und Strategie. Sobald Frost und Feuchtigkeit die Baustelle erreichen, drohen Verzögerungen, Materialschäden und Sicherheitsrisiken. Moderne Schutzsysteme und Heiztechniken ermöglichen jedoch, selbst unter Planen oder Notdächern zuverlässig und frostfrei weiterzubauen. Die Frage, wie sich Baustellen bei Minusgraden schützen lassen, ist keine theoretische – sie entscheidet über Qualität und Termintreue. Schweizer Bauunternehmen investieren daher zunehmend in wintertaugliche Infrastruktur, mobile Heiztechnik und intelligente Klimakontrolle.

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Baustelle Schweiz: Fachkräftemangel, Innovation und Verantwortung im Wandel

Die Schweizer Baubranche steht an einem Wendepunkt. Während Fachkräfte fehlen und Baukosten steigen, treiben Innovationen und nachhaltige Konzepte die Branche zugleich voran. Der Wandel fordert Verantwortung – von Unternehmen, Planern und Politik gleichermassen. Über Jahre galt der Schweizer Bausektor als stabiler Pfeiler der Wirtschaft. Doch seit einigen Jahren zeigt sich ein struktureller Umbruch. Digitale Technologien, demografische Veränderungen und ökologische Anforderungen verändern das Bauen grundlegend. Fachkräftemangel, Materialknappheit und steigende Qualitätsansprüche zwingen die Branche, sich neu zu erfinden.

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Winterbaustellen mit Notdach: Wie realistisch ist Weiterbauen bei Kälte, Frost und Schnee?

Schnee, Frost und kurze Tage galten lange als natürliche Baupause. Doch moderne Notdachsysteme verändern die Spielregeln. Immer mehr Schweizer Bauunternehmen arbeiten auch im Winter draussen – geschützt, effizient und wetterunabhängig. Wie realistisch ist das, und wo liegen die Grenzen? Der Trend zur Ganzjahresbaustelle wächst. Steigende Termindichte, wirtschaftlicher Druck und neue technische Lösungen machen es möglich, Projekte auch bei Minusgraden fortzusetzen. Entscheidend ist dabei die richtige Planung – und der gezielte Einsatz von mobilen Schutzsystemen.

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Bauen unter Druck: Wie steigende Zinsen und Kosten die Bauwirtschaft verändern

Steigende Zinsen, teure Materialien und Fachkräftemangel setzen die Schweizer Bauwirtschaft unter erheblichen Druck. Zwischen Kostenexplosion und Effizienzdruck sucht die Branche neue Wege, um Projekte wirtschaftlich und nachhaltig umzusetzen. Die Zeit der günstigen Finanzierungen ist vorbei. Nach fast einem Jahrzehnt historisch tiefer Zinsen veränderte die geldpolitische Wende der Schweizerischen Nationalbank das Fundament der Baubranche. Finanzierungen werden teurer, Investitionen zögerlicher. Gleichzeitig steigen Material- und Energiekosten sowie der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Das Resultat: Bauprojekte werden komplexer – ökonomisch wie planerisch.

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Intelligente Baustoffe: Wie adaptive Materialien den Bau revolutionieren

Die Baustofftechnologie erlebt eine stille Revolution. Materialien, die auf Umweltreize reagieren, verändern Statik, Energieeffizienz und Design grundlegend. Intelligente Baustoffe machen Gebäude zu aktiven Systemen, die sich selbst anpassen und regenerieren. Während Stahl, Beton und Holz seit Jahrhunderten die Basis der Baukultur bilden, tritt nun eine neue Generation von Werkstoffen hinzu: adaptive Materialien. Sie reagieren auf Temperatur, Feuchtigkeit, Licht oder Druck – ähnlich wie biologische Systeme. Diese Entwicklung eröffnet Architektinnen und Ingenieuren neue Möglichkeiten für nachhaltige, ressourcenschonende und langlebige Bauweisen.

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Aussenwanddämmung im Bestand: Hybridlösungen für Altbauten im Fokus

Die Weiterentwicklung der Aussenwanddämmung im Altbau verlangt hybride Systeme, die Bestand und Zukunft gleichermassen bedienen. Altbauten stellen im Schweizer Kontext eine besondere Herausforderung dar: historische Wände, begrenzte Ausbauhöhen, Ensembleschutz oder Bauphysik-Probleme sind allgegenwärtig. Hybridlösungen verbinden moderne Dämmstoffe, vorfabrizierte Fassadenmodule und intelligente Belüftungssysteme. Ziel ist eine nachhaltige Sanierung mit minimalem Eingriff, maximalem Effekt und hoher planerischer Qualität.

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Licht und Schatten: Fassadengestaltung mit Lamellen, Vorhängen und Einschnitten

Die Fassadengestaltung mit Lamellen, textilen Vorhängen und gezielten Einschnitten schafft wechselnde Lichtstimmungen und gestalterische Tiefe. Eine Fassade ist weit mehr als eine Aussenhülle: Sie antwortet auf Sonne, Wind, Blickbezüge und Tageslauf. Lamellen‑ und Vorhangsysteme sowie bewusst gesetzte Einschnitte bieten dabei ein wirkungsvolles Instrumentarium, um Architektur lebendig, funktional und atmosphärisch zu gestalten.

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