Pflanzen

Wintergarten einrichten: Möbel, Beschattung und Nutzung im Jahresverlauf

Ein Wintergarten verbindet den Wohnraum mit dem Garten, stellt wegen seiner grossen Glasflächen aber besondere Anforderungen an Einrichtung und Raumklima. Intensive Sonne, hohe Sommertemperaturen, kühle Winternächte und zeitweise erhöhte Luftfeuchtigkeit beeinflussen Möbel, Textilien und Pflanzen. Damit der gläserne Raum ganzjährig angenehm bleibt, müssen Nutzung, Beschattung, Lüftung und Ausstattung aufeinander abgestimmt werden. Die passende Einrichtung hängt zunächst davon ab, ob es sich um einen beheizten Wohnwintergarten oder einen unbeheizten Kaltwintergarten handelt. Erst danach lassen sich geeignete Möbel, Pflanzen und textile Elemente auswählen. Eine flexible Grundausstattung erleichtert es, den Raum im Verlauf der Jahreszeiten immer wieder anzupassen.

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Innenhöfe planen: Belichtung, Begrünung, Erschliessung und gemeinschaftliche Nutzung

Ein gut geplanter Innenhof bringt Tageslicht in tiefe Grundrisse, verbessert das Mikroklima und schafft einen geschützten Freiraum. Damit diese Qualitäten tatsächlich entstehen, müssen Gebäudeform, Bepflanzung, Wege, Regenwassermanagement und Nutzung früh aufeinander abgestimmt werden. Wird der Hof erst am Ende als Restfläche behandelt, bleiben meist weder genügend Wurzelraum noch überzeugende Aufenthaltsbereiche. Die Planung verlangt deshalb eine klare Vorstellung davon, wer den Innenhof nutzt und welche Aufgaben er übernimmt. Ein kleiner Lichthof folgt anderen Regeln als eine gemeinschaftliche Anlage zwischen mehreren Wohnhäusern. Entscheidend ist die Balance zwischen Offenheit und Schutz, Bewegung und Aufenthalt sowie gestalterischem Anspruch und dauerhaft tragbarem Unterhalt.

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Gärtnern am Hang: Terrassierung, sichere Wege und passende Pflanzen

Ein Garten am Hang bietet Ausblicke, räumliche Tiefe und Möglichkeiten, die auf einem ebenen Grundstück kaum entstehen. Gleichzeitig fordert das Gefälle eine sorgfältige Planung: Regenwasser fliesst schneller ab, Boden kann abgeschwemmt werden, Wege werden bei Nässe anspruchsvoll und Höhenunterschiede erschweren Pflege und Transport. Wer das Gelände deshalb zuerst liest und erst danach gestaltet, kann aus einer vermeintlich schwierigen Böschung einen vielseitigen Garten mit Terrassen, sicheren Verbindungen und standortgerechter Bepflanzung entwickeln. Entscheidend ist die Balance zwischen Eingriff und Bestand. Nicht jeder Hang muss vollständig mit Mauern abgefangen und in horizontale Ebenen zerlegt werden. Häufig funktioniert eine Kombination besser: intensiv genutzte Bereiche werden terrassiert, natürliche Böschungen bleiben dort erhalten, wo sie stabil und sinnvoll bepflanzbar sind. Wasserführung, Untergrund, Zugänglichkeit und Pflanzenwahl gehören dabei von Anfang an zusammen.

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Historische Gärten als Kulturgut: Pflanzen, Pflege und Raumstrukturen dauerhaft erhalten

Historische Gärten bestehen aus lebendem und gebautem Kulturgut. Bäume wachsen, Hecken verändern ihre Konturen, Wege werden schmaler und Sichtachsen verschwinden. Eine sorgfältige Gartendenkmalpflege versucht deshalb nicht, einen früheren Zustand einzufrieren. Sie erhält die überlieferte Gestaltungsidee und führt den Garten so weiter, dass seine räumlichen, pflanzlichen und baulichen Qualitäten lesbar bleiben. Ob Schlosspark, Villengarten, Friedhof, Allee oder bäuerlicher Nutzgarten: Jede Anlage verlangt eine eigene Strategie. Historische Pläne und Fotografien liefern wichtige Hinweise, reichen als Grundlage jedoch nicht aus. Ebenso entscheidend sind der heutige Bestand, die Entwicklung der Pflanzen, neue Nutzungen sowie die Folgen von Hitze, Trockenheit und Starkregen.

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Neues Gewächshaus am Oeschberg vereint Ausbildung, Pflanzenproduktion, Nachhaltigkeit

Nach rund zweijähriger Bauzeit sind die Arbeiten am neuen Gewächshaus der Gartenbauschule Oeschberg in Koppigen offiziell abgeschlossen. Unter einem Dach und auf rund 3’600 Quadratmetern befinden sich nun die Pflanzenproduktion, der Blumenladen, eine überdachte Ausstellungsfläche sowie Schulungs- und Technikräume. Ergänzend ist ein neues Garderobengebäude am Standort der alten Schreinerei entstanden. Die Gartenbauschule Oeschberg in Koppigen ist die bedeutendste Bildungsstätte im Bereich Garten- und Landschaftsbau, Pflanzenproduktion und Floristik in der Schweiz. Die alte Anlage genügte den Anforderungen einer modernen, praxisorientierten Ausbildung nicht mehr. Mit den neuen Gebäuden erhält die Gartenbauschule zukunftsgerichtete Infrastrukturen. Nach rund 20 Monaten intensiver Bauzeit wurde das erfolgreiche Projekt heute Montag, 24. August 2026, mit einer kleinen Feier abgeschlossen. Für Amtsvorsteher und Kantonsbaumeister Dominik Frei vom Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern ist dies nicht nur ein wichtiges Bauprojekt: „Der Kanton Bern investiert damit in den Bildungsstandort Bern und in die Qualifikation junger Berufsleute.“

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Gartenteich anlegen: Die wichtigsten Grundlagen zu Standort, Folie und Pflanzen

Ein Gartenteich bringt Bewegung, Spiegelungen und erstaunlich viel Leben ins eigene Grün. Damit aus der Wasserfläche kein dauerhaftes Reparaturprojekt wird, sollten Standort, Form, Abdichtung und Bepflanzung von Anfang an zusammenpassen. Ein naturnaher Teich muss weder riesig noch technisch aufwendig sein. Gründliche Planung spart jedoch später viel Arbeit. Wer Kinder hat, muss ausserdem die Sicherheit bereits vor dem ersten Spatenstich berücksichtigen.

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Glatt in Rümlang in neues Flussbett umgeleitet – Start der Revitalisierung

In Rümlang, Gebiet Eichhof, realisiert die Flughafen Zürich AG derzeit den ersten Bauabschnitt der Glattrevitalisierung. Heute wurde die Glatt in ihr neues, ökologisch gestaltetes Flussbett umgeleitet. Das Projekt ausserhalb des Flughafengeländes dient als ökologische Ersatzmassnahme für Bauvorhaben am Flughafen Zürich und schafft neue Lebensräume. Im Beisein von Kantons- und Gemeindevertretenden wurde am Donnerstagmittag die Glatt auf 700 Metern Länge in ihr neues Flussbett geleitet. Ehrengäste haben als symbolischen Akt Wasser aus dem alten in den neuen Glattlauf gebracht, um den neuen Flusslauf einzuweihen. Im Anschluss öffneten Bagger bei den Anbindungspunkten die Dämme und die Glatt floss in ihr neues Bett.

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Neue Weiheranlage im Irchelpark Zürich stärkt Biodiversität und vernetzt Lebensräume

Im Zuge der geplanten baulichen Modernisierung des Campus Irchel der Universität Zürich werden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort im Irchelpark verlegt. Die Universität Zürich und die Baudirektion des Kantons Zürich nutzten die Verlegung gleichzeitig für eine ökologische Aufwertung. Fachspezialistinnen und Fachspezialisten siedeln dabei seltene Tier- und Pflanzenarten in die neue Weiheranlage um, die nun feierlich eingeweiht wurde.

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Unkraut bekämpfen ohne Chemie: Welche Methoden wirklich wirken – und welche nicht

Unkraut ist hartnäckig, schnell und kennt keine Ferien. Doch wer meint, nur mit der Chemiekeule dagegen ankommen zu können, irrt – und schadet dabei Boden, Grundwasser und Insekten. Die gute Nachricht: Es gibt natürliche Methoden, die wirklich funktionieren. Und manche davon sind erstaunlich einfach. Zuerst ein wichtiger Hinweis: Was im Volksmund «Unkraut» heisst, ist aus botanischer Sicht oft wertvolles Beikraut. Löwenzahn, Brennnessel und Giersch sind keine Feinde, sondern Wildpflanzen mit echter ökologischer Funktion. Trotzdem gibt es Stellen im Garten, wo sie nichts verloren haben – im Gemüsebeet, zwischen Pflastersteinen oder im Rasen. Wer sie dort kontrollieren möchte, sollte das mit den richtigen Methoden tun.

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