Infrastruktur

Umkleideräume im Betrieb planen: Spinde, sichere Wege und wirksame Hygiene

Umkleideräume im Betrieb müssen mehr leisten als Arbeitskleidung und persönliche Gegenstände aufzunehmen. Sie begleiten täglich den Wechsel zwischen privatem und betrieblichem Bereich, bündeln die Personenströme beim Schichtwechsel und beeinflussen Hygiene, Sicherheit und Arbeitsorganisation. Gut geplante Spinde, ausreichend breite Wege und leicht zu reinigende Oberflächen schaffen einen Raum, der auch bei hoher Auslastung zuverlässig funktioniert. Die passende Ausführung hängt von den betrieblichen Verhältnissen ab. Beschäftigtenzahl, Arbeitskleidung, Verschmutzungsgrad, Schichtmodell und notwendige Waschmöglichkeiten bestimmen den Platzbedarf. In der Schweiz bilden die Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz und die dazugehörigen SECO-Wegleitungen wichtige Grundlagen; bei konkreten Neu- und Umbauten sind zusätzlich kantonale Vorgaben und Bewilligungsverfahren zu berücksichtigen.

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Baustellenentwässerung bei Starkregen: Baugrube und Nachbarn schützen

Starkregen kann eine offene Baugrube innerhalb kurzer Zeit mit grossen Wassermengen belasten. Zufliessendes Oberflächenwasser, aufgeweichte Böschungen, überlastete Pumpen und verschlammte Abläufe gefährden Bauwerk, Personal und Bauprogramm. Gleichzeitig darf die Entwässerung das Problem nicht auf angrenzende Grundstücke, Strassen, Kanalisation oder Gewässer verlagern. Eine belastbare Baustellenentwässerung beginnt deshalb vor dem Aushub. Baugrund, Grundwasser, Geländeverlauf und mögliche Fliesswege müssen zusammen mit Rückhalt, Wasserbehandlung und Notbetrieb betrachtet werden. Das Konzept wird während der Bauphasen fortgeschrieben, denn eine Baugrube verändert sich laufend und reagiert nach jedem Aushubschritt anders auf Niederschlag.

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Bauteile für Wiederverwendung planen: Konstruktion und Dokumentation

Gebäude werden zunehmend als Materiallager verstanden. Fenster, Fassadenelemente, Stahlträger, Holzbauteile oder technische Komponenten können nach Jahrzehnten noch einen erheblichen Nutzwert besitzen. Ob sie tatsächlich erneut eingesetzt werden können, entscheidet sich jedoch oft bereits beim ersten Einbau. Verklebte Schichten, unzugängliche Befestigungen und fehlende Informationen erschweren eine spätere Demontage. Rückbaubare Konstruktionen und eine nachvollziehbare Dokumentation schaffen dagegen die Voraussetzungen dafür, Bauteile möglichst zerstörungsfrei auszubauen, zu prüfen und an anderer Stelle erneut zu verwenden. Die Wiederverwendung geht dabei weiter als klassisches Baustoffrecycling. Beim Recycling wird ein Bauteil meist zu einem Rohstoff verarbeitet, während Re-Use möglichst viel seines ursprünglichen funktionalen und wirtschaftlichen Werts erhält. Für Planer bedeutet dies einen Perspektivwechsel: Nicht allein Herstellung und Montage, sondern auch Umbau, Reparatur, Demontage und ein möglicher zweiter Einsatz gehören zum Lebenszyklus eines Bauteils.

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Spenglerarbeiten am Gebäude: Dachrinnen, Einfassungen und Blechanschlüsse

Spenglerarbeiten schützen jene Stellen eines Gebäudes, an denen Regen, Schnee und Schmelzwasser besonders leicht in die Konstruktion eindringen können. Dachrinnen, Fallrohre, Einfassungen und Blechanschlüsse führen Wasser kontrolliert ab und verbinden unterschiedliche Bauteile miteinander. Ihre Wirkung bleibt oft unauffällig, ist für die Lebensdauer von Dach, Fassade und Tragwerk jedoch entscheidend. Eine dauerhaft funktionierende Lösung entsteht nur, wenn Dimensionierung, Materialwahl und handwerkliche Ausführung zusammenpassen. Bewegungen durch Temperaturwechsel müssen ebenso berücksichtigt werden wie Untergrund, Dachaufbau, örtliche Niederschläge und angrenzende Materialien. Bei Renovationen kommt eine sorgfältige Bestandsaufnahme hinzu, denn sichtbare Schäden sind häufig nur das Ergebnis einer tiefer liegenden Schwachstelle.

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Baustoffe richtig lagern: Schutz vor Feuchtigkeit, Beschädigung und Verwechslung

Baustoffe verlieren ihren Wert nicht erst beim fehlerhaften Einbau. Bereits Regen, Bodenfeuchte, direkte Sonne, ungeeignete Stapel oder vertauschte Produkte können ihre Eigenschaften beeinträchtigen. Eine geordnete Lagerung schützt deshalb nicht nur das Material, sondern stabilisiert auch Termine, Kosten und Ausführungsqualität. Entscheidend ist, dass jede Baustoffgruppe entsprechend ihrer Empfindlichkeit behandelt wird. Auf Baustellen treffen trockene Bindemittel, Platten, Dämmstoffe, Holz, Metalle und bauchemische Produkte auf engem Raum zusammen. Diese Materialien benötigen unterschiedliche Temperaturen, Unterlagen und Schutzmassnahmen. Ein belastbares Lagerkonzept beginnt daher vor der ersten Lieferung und verbindet Flächenplanung, Kennzeichnung, Wareneingangskontrolle und regelmässige Zustandsprüfungen.

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Sporthallen sinnvoll planen: Spannweiten, Bewegungsflächen und robuste Materialien

Eine Sporthalle ist ein hoch beanspruchtes Gebäude: Ballspiele, Geräteturnen, Schulsport, Vereinstraining und Veranstaltungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Raumgrösse, Tragwerk und Ausbau. Eine schlüssige Planung beginnt deshalb beim tatsächlichen Bedarf. Erst danach folgen Hallentyp, Spannweite, Sportboden, Wände und technische Anlagen. Fehler in frühen Projektphasen lassen sich später oft nur mit hohen Kosten korrigieren. Zu kleine Sicherheitszonen, ungünstig platzierte Türen, unzureichende Geräteräume oder eine hallige Akustik beeinträchtigen den Betrieb über Jahrzehnte. Gute Sporthallen verbinden klare Bewegungsflächen mit einem stützenfreien Tragwerk, widerstandsfähigen Materialien und überschaubaren Betriebskosten.

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Sozialräume im Betrieb: Garderoben, Pausenbereiche und Sanitäranlagen

Garderoben, Pausenräume und sanitäre Anlagen gehören zur betrieblichen Infrastruktur und sollten ebenso sorgfältig geplant werden wie Arbeitsplätze, Lager oder Werkstätten. Die Anforderungen richten sich dabei nicht allein nach der Zahl der Beschäftigten. Arbeitszeitmodell, Verschmutzungsgrad, notwendiger Kleiderwechsel, körperliche Belastung und betriebliche Abläufe bestimmen mit, welche Einrichtungen benötigt werden und wie sie angeordnet sein sollten. Gut geplante Sozialräume erleichtern Hygiene und Erholung und verhindern zugleich unnötige Wege zwischen Arbeitsplatz, Garderobe und Sanitärbereich. In der Schweiz bildet insbesondere die Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz den rechtlichen Rahmen. Die SECO-Wegleitung konkretisiert Anforderungen an Garderoben, Waschanlagen, Toiletten sowie Ess- und Aufenthaltsgelegenheiten. Dabei gilt kein einheitliches Schema für jeden Betrieb: Die konkrete Ausgestaltung muss zu den betrieblichen Verhältnissen passen. Sozialräume sind hygienisch einwandfrei zu halten und Anforderungen an Beleuchtung, Raumklima, Lüftung sowie Verkehrs- und Fluchtwege gelten sinngemäss auch dort.

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Biobitumen: Wie biobasierte Bindemittel den Asphalt verändern

Biobitumen soll fossiles Bitumen im Asphalt teilweise oder vollständig ersetzen. Als Rohstoffe kommen unter anderem Lignin, Pflanzenöle, Nebenprodukte der Forstwirtschaft, Pyrolyseöle und Flüssigkeiten aus Cashewschalen infrage. Die Herkunft allein macht ein Bindemittel jedoch noch nicht nachhaltig: Technische Lebensdauer, Transporte, Verarbeitung, Flächennutzung und spätere Wiederverwertung entscheiden über die tatsächliche Umweltbilanz. Asphalt muss bei Sommerhitze, Frost, Schwerverkehr und Feuchtigkeit zuverlässig funktionieren. Neue Bindemittel können daher nicht allein anhand ihres biogenen Anteils beurteilt werden. Laborprüfungen, Versuchsstrecken und langjährige Beobachtungen müssen zeigen, ob sie Verformung, Rissbildung und Alterung ebenso gut widerstehen wie etablierte Produkte.

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Besprechungsräume ausstatten: Möbel, Medientechnik und Raumakustik

Ein guter Besprechungsraum unterstützt Entscheidungen, konzentrierte Gespräche und hybride Zusammenarbeit, ohne selbst zum Thema zu werden. Dafür müssen Möblierung, Bild und Ton, Licht, Lüftung sowie Akustik als zusammenhängendes System geplant werden. Ein teurer Bildschirm gleicht weder einen halligen Raum noch eine ungünstige Sitzordnung aus. Unternehmen gewinnen deshalb mehr durch ein präzises Nutzungsprofil als durch eine lange Einkaufsliste. Teilnehmerzahl, Sitzungsdauer, Vertraulichkeit, Arbeitsformen und technische Plattformen bestimmen, welche Ausstattung tatsächlich trägt. Der folgende Leitfaden ordnet die wichtigsten Entscheidungen ein und zeigt, wie sich Fehlkäufe, Medienbrüche und spätere Umbauten vermeiden lassen.

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Dezibelangaben auf Geräten: Wie laut Maschinen tatsächlich sind

Eine Zahl wie 85, 96 oder 105 dB auf einem Gerät wirkt eindeutig. Trotzdem lässt sich daraus nicht immer direkt ablesen, wie laut die Maschine am Ohr einer Person ist. Auf Typenschildern und in technischen Daten stehen unterschiedliche akustische Kennwerte. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schallleistungspegel und Schalldruckpegel. Wie hoch die tatsächliche Belastung ausfällt, hängt zudem von Abstand, Betriebszustand, Einsatzdauer und Umgebung ab. Eine Maschine kann im Freien deutlich weniger laut am Ohr ankommen als in einer kleinen Werkstatt mit harten Wänden. Wer Geräte vergleicht oder über Gehörschutz entscheidet, muss deshalb die Buchstaben neben der Dezibelzahl ebenso beachten wie den Zahlenwert.

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Thurgau digitalisiert Nutzungsplanverfahren und Baugesuche mit eBau und ePlan-Portale

Im Kanton Thurgau galt im Baubewilligungs- und Einspracheverfahren sowie im Nutzungsplanverfahren bisher der Grundsatz der Schriftlichkeit. Neu können Baugesuche digital abgewickelt werden. Dazu sind verschiedene Anpassungen am Planungs- und Baugesetz und an der Verordnung zum Planungs- und Baugesetz und zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe erforderlich. Diese Änderungen hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau nun in eine externe Vernehmlassung gegeben.

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Baustellenlogistik auf engem Raum: Material, Maschinen und Zufahrten sicher koordinieren

Wo zwischen Baugrube, Nachbargebäuden und Strasse kaum freie Fläche bleibt, entscheidet die Baustellenlogistik über Tempo, Sicherheit und Qualität. Lieferfahrzeuge, Krane, Baumaschinen, Materiallager und Personen teilen sich wenige Quadratmeter. Damit daraus kein tägliches Provisorium entsteht, müssen Verkehrswege, Umschlagplätze und Transporte bereits vor Baubeginn geplant werden. Ein gutes Logistikkonzept begleitet das Projekt durch alle Bauphasen. Es regelt, wann welches Material eintrifft, wo es abgeladen wird und wie es an den Einbauort gelangt. Gleichzeitig berücksichtigt es öffentliche Verkehrsflächen, Nachbarschaft, Entsorgung und wechselnde Platzverhältnisse. Gerade auf innerstädtischen Baustellen wird die Logistik damit zu einer eigenständigen Planungsaufgabe.

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Treppen als Gestaltungselement: Proportionen, Materialien und Raumwirkung richtig planen

Eine Treppe verbindet Geschosse, doch architektonisch kann sie weit mehr leisten. Sie lenkt Bewegungen, öffnet Blickachsen, trennt oder verbindet Wohnbereiche und prägt mit ihrer Form einen Raum oft stärker als ein einzelnes Möbelstück. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Proportion, Konstruktion, Material, Licht und Detail. Gerade in offenen Grundrissen wird die Treppe zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Eine massive Betontreppe vermittelt Ruhe und Gewicht, filigrane Stahlkonstruktionen wirken leichter, Holz bringt Wärme in den Raum. Gute Gestaltung beginnt deshalb lange vor der Auswahl von Stufen und Geländer: Sie setzt bei Grundriss, Geschosshöhe, Laufweg und räumlicher Wirkung an.

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Batteriespeicher in Deutschland: Alpiq erweitert Energieportfolio mit 103,5-MW-Anlage

Alpiq tätigt eine weitere strategische Investition in flexible Energieinfrastruktur: Das Schweizer Energieunternehmen erwirbt von ECO STOR einen der grössten, operativen Batterieenergiespeicher (BESS) Deutschlands. Die 103,5-MW-Anlage in Bollingstedt im Bundesland Schleswig-Holstein wurde vom deutsch-norwegischen Unternehmen realisiert und 2025 in Betrieb genommen. Die Akquisition ergänzt das Flexibilitätsportfolio und die BESS-Projektpipeline von Alpiq ideal. Mit der Übernahme des BESS Bollingstedt setzt Alpiq die Wachstumsstrategie konsequent fort. Sie erweitert ihr Infrastruktur-Portfolio um ihren ersten operativen Grossspeicher in Deutschland, einem der wichtigsten europäischen Märkte für Flexibilitätslösungen. Bereits 2024 hatte Alpiq mit einem 100-MW-Batterieprojekt in Frankreich ihre Position im europäischen Speichermarkt ausgebaut. Die Anlage in Schleswig-Holstein ist seit Juni 2025 in Betrieb und gilt mit 103,5 MW Leistung und 238 MWh Speicherkapazität als einer der grössten Batteriespeicher im Lande. Über die finanziellen Bedingungen der Transaktion haben Alpiq und ECO STOR Stillschweigen vereinbart.

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Neues Gewächshaus am Oeschberg vereint Ausbildung, Pflanzenproduktion, Nachhaltigkeit

Nach rund zweijähriger Bauzeit sind die Arbeiten am neuen Gewächshaus der Gartenbauschule Oeschberg in Koppigen offiziell abgeschlossen. Unter einem Dach und auf rund 3’600 Quadratmetern befinden sich nun die Pflanzenproduktion, der Blumenladen, eine überdachte Ausstellungsfläche sowie Schulungs- und Technikräume. Ergänzend ist ein neues Garderobengebäude am Standort der alten Schreinerei entstanden. Die Gartenbauschule Oeschberg in Koppigen ist die bedeutendste Bildungsstätte im Bereich Garten- und Landschaftsbau, Pflanzenproduktion und Floristik in der Schweiz. Die alte Anlage genügte den Anforderungen einer modernen, praxisorientierten Ausbildung nicht mehr. Mit den neuen Gebäuden erhält die Gartenbauschule zukunftsgerichtete Infrastrukturen. Nach rund 20 Monaten intensiver Bauzeit wurde das erfolgreiche Projekt heute Montag, 24. August 2026, mit einer kleinen Feier abgeschlossen. Für Amtsvorsteher und Kantonsbaumeister Dominik Frei vom Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern ist dies nicht nur ein wichtiges Bauprojekt: „Der Kanton Bern investiert damit in den Bildungsstandort Bern und in die Qualifikation junger Berufsleute.“

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Kanton Zug erhält neue Hochspannungsleitung: Axpo verlegt 5,5 Kilometer unter die Erde

Axpo hat im Kanton Zug eine neue Erdkabelleitung in Betrieb genommen. Der 5,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Langacher (Cham) ZG und Sins AG ist seit diesem Sommer in Betrieb. Die neue Hochspannungsleitung ersetzt die bestehende Freileitung, verfügt über eine höhere Übertragungskapazität und wertet durch die Erdverlegung das Landschaftsbild im Kanton Zug auf. Das Hochspannungsnetz im Kanton Zug stellt die überregionale Energieversorgung der Zuger Bevölkerung und Wirtschaft sicher. Für eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung erhöht Axpo in dieser Region die Betriebsspannung ihrer Leitungen von 50 auf 110 Kilovolt (kV). Als eine der letzten Massnahmen hat Axpo in den vergangenen 15 Monaten eine neue 110-kV-Erdkabelleitung gebaut. Sie verläuft vom Unterwerk Langacher der WWZ in Cham über Hünenberg bis zur Reuss. Diese wurde mittels Spülbohrung unterquert. Auf der anderen Flussseite schliesst die neue Leitung an die bestehende 110-kV-Leitung zum Unterwerk Sins der AEW Energie AG an. Die neue Erdkabelleitung ersetzt die bestehende 50-kV-Freileitung zwischen Cham Bibersee und Sins und ist vorerst mit 50 kV in Betrieb.

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Starkregen am Haus: Schutz vor Oberflächenabfluss, Hangwasser und Rückstau

Starkregen kann Gebäude auch weit entfernt von Bächen, Flüssen und Seen überfluten. Kann Niederschlagswasser nicht ausreichend versickern oder von der Entwässerung aufgenommen werden, fliesst es über Strassen, Vorplätze, Gärten und Hänge ab. Besonders gefährdet sind tiefliegende Hauseingänge, Kellerfenster, Lichtschächte, Aussentreppen und Garagenrampen. Ein wirksamer Gebäudeschutz beginnt deshalb bereits beim Gelände und bei den möglichen Fliesswegen. Für die Schweiz steht mit der Gefährdungskarte Oberflächenabfluss eine flächendeckende Grundlage zur Verfügung. Sie zeigt mögliche Abflusswege und Bereiche mit potenzieller Überflutung, ersetzt jedoch keine Beurteilung des einzelnen Grundstücks. Gute Vorsorge verbindet Geländeplanung, geschützte Gebäudeöffnungen und eine fachgerecht ausgeführte Liegenschaftsentwässerung. Mobile Barrieren können das Konzept ergänzen, sind wegen der oft kurzen Vorwarnzeit bei Starkregen jedoch nur bedingt geeignet.

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Junge Menschen für Handwerk und Pflege begeistern: Wie Nachwuchsgewinnung gelingt

Ein Beruf muss für Jugendliche mehr sein als ein Name auf einer Liste. Wer noch nie eine Werkstatt von innen gesehen, eine Solaranlage montiert, mit Holz gearbeitet oder den Alltag auf einer Pflegestation erlebt hat, kann sich unter vielen Ausbildungsberufen nur wenig vorstellen. Genau hier liegt eine grosse Chance für Handwerksbetriebe, Spitäler, Pflegezentren, Spitex-Organisationen und andere Gesundheitsbetriebe: Nachwuchsgewinnung funktioniert besonders gut, wenn Jugendliche Berufe praktisch erleben, junge Berufsleute kennenlernen und erkennen, welche Entwicklungsmöglichkeiten eine Lehre eröffnet.

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