wohnenaktuell.ch

Stosslüften statt Kippen: Warum die richtige Lüftung Schimmel verhindert und Energie spart

Fenster auf – aber richtig: Wer seine Wohnung nur mit gekipptem Fenster „lüftet", tut sich keinen Gefallen. Das Stosslüften ist die wirksamste Methode, um frische Luft hereinzulassen, Feuchtigkeit abzuführen und Schimmel gar nicht erst entstehen zu lassen. Und es kostet kaum mehr als fünf Minuten am Tag. Viele Menschen lassen das Fenster stundenlang auf Kipp, weil sie denken, so komme kontinuierlich frische Luft herein. Das Gegenteil ist oft der Fall: Der Luftaustausch beim Kippen ist gering, während die Wände und Möbel in der Nähe des Fensters auskühlen – genau das schafft ideale Bedingungen für Schimmel. Das Stosslüften dagegen bringt in kurzer Zeit echten Durchzug und erneuert die Raumluft vollständig.

Weiterlesen

Kalkputz im Altbau: Vorteile, Eigenschaften und worauf Sie bei der Sanierung achten sollten

Wer in einem Altbau eine Wand öffnet, entdeckt oft ein vielschichtiges Stück Baugeschichte: Ziegel, Naturstein, Fachwerk, alte Mörtel und Putze, die seit Jahrzehnten zusammenarbeiten. Wird dieses Gefüge mit einer harten oder stark abdichtenden Schicht überdeckt, können neue Schäden entstehen. Kalkputz rückt deshalb wieder in den Blick. Er lässt sich an viele historische Konstruktionen anpassen, kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und bewahrt den handwerklichen Charakter alter Räume. Doch Kalkputz ist weder für jede Wand geeignet noch eine Sanierung gegen jede Form von Nässe. Entscheidend sind die Art des Kalks, der vorhandene Untergrund und die Ursache möglicher Schäden. Dieser Ratgeber erklärt, was den traditionellen Baustoff auszeichnet, wo seine Grenzen liegen und welche Fragen Sie vor einer Altbausanierung klären sollten.

Weiterlesen

Einbruchschutz in der Schweiz: 15 Tipps, die Ihr Zuhause wirklich sicherer machen

Ein Einbruch dauert oft nur wenige Minuten – und neben gestohlenen Wertsachen bleibt bei Betroffenen häufig ein unangenehmes Gefühl zurück. Mit gutem Einbruchschutz lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren. Diese 15 praktischen Tipps zeigen, wie Sie Haus oder Wohnung mit einfachen Verhaltensregeln und gezielten Sicherheitsmassnahmen besser schützen können. Einbrecher suchen in der Regel nicht die grösste Herausforderung, sondern eine möglichst einfache Gelegenheit. Ungesicherte Fenster, schlecht geschützte Terrassentüren oder offensichtliche Abwesenheit können ein Objekt attraktiv machen.

Weiterlesen

Statiker in der Schweiz: Aufgaben, Ausbildung und Verantwortung im Bauwesen

Ob Wohnhaus, Brücke oder Bahnhof: Jedes Bauwerk muss sein eigenes Gewicht tragen und zusätzlichen Belastungen standhalten. Schnee drückt auf das Dach, Wind wirkt auf die Fassade, Menschen bewegen sich über Decken und manchmal erschüttert ein Erdbeben den Untergrund. Statikerinnen und Statiker sorgen dafür, dass daraus keine Gefahr entsteht. Der Beruf verbindet Mathematik, Physik und räumliches Denken mit sehr praktischen Fragen. Wie dick muss eine Decke sein? Wo werden Stützen benötigt? Hält ein bestehendes Dach zusätzliche Solarmodule aus? Und lässt sich eine tragende Wand entfernen, ohne das Gebäude zu schwächen?

Weiterlesen

Split-Klimaanlage: Vorteile, Nachteile und wichtige Regeln in der Schweiz

Eine Split-Klimaanlage kühlt Räume schnell, vergleichsweise effizient und deutlich leiser als viele mobile Klimageräte. Der Komfort hat allerdings seinen Preis: Die Anlage muss fachgerecht geplant und montiert werden. Hinzu kommen mögliche Bewilligungen, Lärmschutzvorgaben, Wartung und laufende Stromkosten. Ob sich ein Splitgerät lohnt, hängt deshalb nicht allein von der sommerlichen Raumtemperatur ab. Entscheidend sind Gebäude, Nutzung, Eigentumsverhältnisse und Aufstellort. Dieser Ratgeber zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile und erklärt, was in der Schweiz vor dem Einbau geprüft werden muss.

Weiterlesen

Historische Haustüren restaurieren: Holz, Beschläge und Farbfassungen bewahren

Eine historische Haustür ist weit mehr als ein bewegliches Brett im Eingang. Holzart, Füllungen, Profile, Verglasung, Beschläge und Farbschichten erzählen von früheren Handwerkstechniken und wechselnden Gestaltungsideen. Selbst Kratzer, abgenutzte Griffe und kleine Reparaturen können zur Geschichte des Hauses gehören. Genau deshalb beginnt eine fachgerechte Restaurierung nicht mit Schleifmaschine und Farbtopf. Zuerst wird untersucht, was tatsächlich vorhanden ist. Anschliessend folgt eine möglichst zurückhaltende Reparatur. Das Ziel lautet nicht, die Tür fabrikneu aussehen zu lassen. Sie soll wieder zuverlässig funktionieren und dabei möglichst viel Originalsubstanz behalten.

Weiterlesen

Aussentreppen aus Stein oder Beton ausbessern: Schäden dauerhaft reparieren

Abgeplatzte Kanten, lockere Steinplatten und ausgewaschene Fugen sehen nicht nur ungepflegt aus. Sie können zu gefährlichen Stolperstellen werden und Wasser in die Treppenkonstruktion eindringen lassen. Kleine Schäden lassen sich häufig selbst ausbessern. Bei beweglichen Rissen, rostender Bewehrung oder einem instabilen Unterbau ist dagegen Fachwissen gefragt. Aussentreppen sind Regen, Frost, Hitze und teilweise auch Tausalz ausgesetzt. Eine Reparatur hält deshalb nur, wenn das verwendete Material zum Untergrund passt und die Ursache des Schadens beseitigt wird. Einfach etwas Mörtel über eine bröckelnde Stelle zu streichen, reicht selten aus.

Weiterlesen

Risse im Aussenputz: Schäden richtig beurteilen und dauerhaft schliessen

Ein feiner Strich neben dem Fenster kann ein oberflächlicher Putzriss sein. Ein breiter, wachsender Riss deutet dagegen möglicherweise auf Bewegungen im Mauerwerk hin. Wer einfach Spachtelmasse darüberzieht, beseitigt deshalb oft nur das sichtbare Symptom. Für eine dauerhafte Reparatur muss zuerst geklärt werden, woher der Riss kommt. Auch kleine Schäden verdienen Aufmerksamkeit. Durch offene Risse kann Regenwasser in den Putzaufbau eindringen. Frost, Feuchtigkeit und Temperaturwechsel vergrössern den Schaden mit der Zeit. Dieser Ratgeber erklärt, welche Rissbilder typisch sind, wann ein Fachbetrieb gefragt ist und wie sich stabile, oberflächliche Risse fachgerecht schliessen lassen.

Weiterlesen

Fliesen sicher bohren: So entstehen saubere Löcher ohne Risse und Abplatzungen

Ein Handtuchhalter, ein Spiegelschrank oder eine neue Duschstange ist schnell montiert – sofern die Fliese beim Bohren heil bleibt. Entscheidend sind ein geeigneter Bohrer, eine niedrige Drehzahl und eine ruhige Arbeitsweise. Die Schlagfunktion bleibt zunächst ausgeschaltet. Vor dem ersten Bohrloch muss zudem geklärt werden, was hinter der Fliese liegt. Stromleitungen und Wasserrohre machen einen unüberlegten Bohrversuch gefährlich. Dieser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie Sie Fliesen möglichst sauber und sicher durchbohren.

Weiterlesen

Bauversicherungen in der Schweiz: Welcher Schutz Bauherren wirklich absichert

Ein Wassereinbruch beschädigt den Rohbau. Die Baugrube verursacht Risse am Nachbarhaus. Oder ein Sturm zerstört bereits montierte Bauteile. Solche Ereignisse können ein Bauprojekt erheblich verteuern. Doch nicht jede Bauversicherung deckt dasselbe Risiko – und je nach Kanton gelten unterschiedliche Vorgaben. Wer neu baut, umbaut oder umfassend saniert, sollte den Versicherungsschutz deshalb vor Baubeginn klären. Besonders wichtig sind die Bauwesenversicherung, die Bauherrenhaftpflicht und die kantonal geregelte Gebäude- beziehungsweise Bauzeitversicherung. Welche weiteren Deckungen sinnvoll sind, hängt vom Projekt ab.

Weiterlesen

Modern bauen und sicher wohnen: Die besten Tipps für Eigentümer und Bauherren

Wer heute ein Haus baut, umbaut oder umfassend saniert, steht vor zahlreichen Entscheidungen. Moderne Bauweisen, steigende Energieanforderungen, intelligente Haustechnik und nachhaltige Materialien eröffnen neue Möglichkeiten, verlangen aber auch eine sorgfältige Planung. Wer frühzeitig die richtigen Weichen stellt, spart langfristig Kosten, erhöht den Wohnkomfort und steigert den Wert seiner Immobilie. Dieser Ratgeber zeigt, worauf Eigentümer und Bauherren bei einem modernen Bauprojekt besonders achten sollten – von der Planung über die Energieeffizienz bis hin zur Smart-Home-Technologie.

Weiterlesen

Luftfeuchtigkeit zu Hause: Ideale Werte für gesundes Wohnen und Gebäudeschutz

Beschlagene Fenster, trockene Augen oder ein muffiger Geruch können auf ein unausgeglichenes Raumklima hinweisen. Ob die Luft tatsächlich zu feucht oder zu trocken ist, lässt sich jedoch nicht zuverlässig fühlen. Ein einfaches Hygrometer schafft Klarheit. Für Wohnräume empfiehlt das Schweizer Bundesamt für Gesundheit eine relative Luftfeuchtigkeit von 30 bis 50 Prozent. An sehr kalten Tagen sollte sie nicht über 40 Prozent liegen. Der passende Wert schützt nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch Wände, Fenster, Möbel und Textilien.

Weiterlesen

Gartenteich anlegen: Die wichtigsten Grundlagen zu Standort, Folie und Pflanzen

Ein Gartenteich bringt Bewegung, Spiegelungen und erstaunlich viel Leben ins eigene Grün. Damit aus der Wasserfläche kein dauerhaftes Reparaturprojekt wird, sollten Standort, Form, Abdichtung und Bepflanzung von Anfang an zusammenpassen. Ein naturnaher Teich muss weder riesig noch technisch aufwendig sein. Gründliche Planung spart jedoch später viel Arbeit. Wer Kinder hat, muss ausserdem die Sicherheit bereits vor dem ersten Spatenstich berücksichtigen.

Weiterlesen

Publireportagen

Wärmebildkamera für Handwerksbetriebe: Wo sich der Einsatz wirklich lohnt

Eine Wärmebildkamera macht sichtbar, was dem blossen Auge verborgen bleibt: Temperaturunterschiede, die auf undichte Fenster, feuchte Wände, auffällige Kabelverbindungen oder versteckte Rohrleitungen hinweisen können. Für Handwerksbetriebe ist das Gerät längst mehr als ein technisches Spielzeug. Richtig eingesetzt wird es zu einem vielseitigen Diagnoseinstrument. Wichtig vorab: Eine Wärmebildkamera ersetzt keine gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen, etwa die periodische Kontrolle von Elektroinstallationen nach der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV). Sie ist ein ergänzendes Werkzeug. Auffälligkeiten lassen sich damit frühzeitig erkennen, bevor daraus ein grösserer Schaden oder eine kostspielige Reparatur entsteht. Dieser Ratgeber zeigt, in welchen Bereichen sich der Einsatz für Handwerksbetriebe konkret lohnt.

Weiterlesen

Altersgerecht bauen: So bleibt Ihr Zuhause langfristig komfortabel, sicher und schön

Ein Haus für alle Lebensphasen sieht nicht nach Vorsorge aus. Es fühlt sich einfach angenehm, grosszügig und selbstverständlich an. Wer beim Neubau oder Umbau früh an schwellenlose Wege, flexible Räume und gut erreichbare Technik denkt, gewinnt heute Komfort und bewahrt sich für später wertvolle Möglichkeiten.

Weiterlesen

Wellness neu gedacht: So wird ein kleines Badezimmer zur privaten Wohlfühloase

Manchmal beginnt ein besonderes Projekt mit einem Gedanken, der einen einfach nicht mehr loslässt. Als die neue Sauna GESA von KLAFS erstmals vorgestellt wurde, war für die Bauherrin sofort klar: Wenn sie sich eines Tages eine Sauna leisten würde, dann genau diese. Aus dieser Idee entstand später die komplette Neugestaltung eines Badezimmers zu einer exklusiven Wellnessoase. Nachdem die drei Kinder ausgezogen waren, wurde eines der Badezimmer im Haus nicht mehr benötigt. Statt den Raum ungenutzt zu lassen, entschied sich die Bauherrin für eine Sauna im Wohnbereich. „Eine Sauna im Keller fand ich immer halbcharmant“, erzählt sie. „Als das Bad frei wurde, war sofort klar: Das ist der perfekte Ort.“

Weiterlesen

Sicher bohren: So finden Sie Leitungen in der Wand und vermeiden teure Schäden

Ein Regal, zwei Bohrlöcher – und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als eine schiefe Wanddekoration. Hinter dem Verputz können Stromkabel, Wasserleitungen, Heizungsrohre und Metallprofile verlaufen. Wer vor dem Bohren systematisch prüft, schützt sich, das Gebäude und den Geldbeutel.

Weiterlesen

Innovatives Photovoltaik-System liefert bis zu 56 Prozent mehr Ertrag als starre Anlagen

Forschende der Technischen Universität Graz haben mit "FLAPTrack" ein neuartiges Photovoltaik-System entwickelt, das höhere Stromerträge mit einem automatischen Schutz vor Sturm, Hagel und Schnee verbindet. Die Anlage richtet ihre Solarmodule kontinuierlich nach dem Stand der Sonne aus und faltet sie bei Unwetter oder während der Nacht automatisch zusammen. Kernstück der Entwicklung ist ein patentierter linearer Aktuator, der sowohl die Ausrichtung der Module zur Sonne als auch den Faltmechanismus übernimmt. Durch diese Doppelfunktion sollen Installations- und Betriebskosten sinken und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert werden. Eine Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 1,8 kWp ist bereits auf dem Campus der Technischen Universität Graz in Betrieb.

Weiterlesen

Empfehlungen