Betrieb

Sanierungsfahrplan: In welcher Reihenfolge Dach, Fassade, Fenster und Heizung erneuern

Das Dach ist in die Jahre gekommen, die Fenster ziehen, und die Heizung macht seit Kurzem komische Geräusche. Wer vor einer solchen Ausgangslage steht, fragt sich schnell: Womit fängt man eigentlich an? Die Antwort entscheidet nicht nur über den Wohnkomfort, sondern auch über mehrere Zehntausend Franken. Eine Sanierung in der falschen Reihenfolge anzugehen, gehört zu den teuersten Fehlern, die sich vermeiden lassen. Wird zum Beispiel zuerst eine neue Heizung eingebaut und erst Jahre später die Gebäudehülle gedämmt, ist die Anlage am Ende überdimensioniert und arbeitet ineffizient. Auch umgekehrt kann es schiefgehen, wenn Massnahmen unkoordiniert nacheinander erfolgen und Anschlüsse später nicht mehr zusammenpassen. Ein durchdachter Sanierungsfahrplan verhindert genau das – und das beginnt nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits bei der Planung.

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Eigenheim sanieren: Warum sich das 2026 besonders lohnt

Die Fensterrahmen sind morsch, im Keller zieht es, und die Heizkostenabrechnung wird von Jahr zu Jahr unangenehmer. So sieht der Alltag in vielen älteren Schweizer Eigenheimen aus. Wer sich fragt, ob sich eine Sanierung lohnt, trifft gerade auf einen ungewöhnlich günstigen Zeitpunkt – auch wenn sich das im ersten Moment nicht so anfühlt. Renovieren statt neu bauen ist längst kein Nischenthema mehr. Laut einer Studie der UBS hat sich das Investitionsvolumen bei Sanierungsprojekten innerhalb von fünf Jahren nahezu verdoppelt, während wegen der wirtschaftlichen Lage gleichzeitig weniger neu gebaut wird. Für Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer heisst das: Der Umbau der eigenen vier Wände ist zu einer der wichtigsten Stellschrauben geworden, um Wohnkomfort, Energiekosten und Werterhalt in Einklang zu bringen.

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SBB eröffnen neues Quartier Malley Gare mit Wohnungen, Büros und Grünflächen

Die SBB haben gemeinsam mit den Gemeinden Prilly und Renens das neue Quartier Malley Gare eröffnet. Das direkt beim Bahnhof Prilly-Malley entstandene Stadtquartier bietet Wohnraum, Arbeitsplätze, Gewerbeflächen und öffentliche Begegnungszonen für mehrere Hundert Menschen. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Verbindung zwischen Siedlungsentwicklung und nachhaltiger Mobilität.

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FH Graubünden schafft mit Neubau moderne Infrastruktur für Bildung und Innovation

Die Fachhochschule Graubünden ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Verteilt auf mittlerweile fünf Standorte lässt sich der Hochschulbetrieb nicht mehr effizient führen. Mit einem nachhaltigen Neubau werden am Standort Pulvermühle in Chur neue und zeitgemässe Räume für die Zukunft geschaffen.

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Axpo plant Reservekraftwerk in Muttenz für mehr Versorgungssicherheit

Axpo und das Bundesamt für Energie (BFE) haben den Vertrag für das geplante Reservekraftwerk in Muttenz unterzeichnet. Somit kann das Bewilligungsverfahren gestartet werden. Axpo wird die Projektunterlagen bis Ende 2026 finalisieren und beim Kanton Basel-Landschaft einreichen. Eine Inbetriebnahme ist ab Winter 2030/31 möglich. Mit dem Reservekraftwerk tätigt Axpo ein weiteres wichtiges Projekt für die Versorgungssicherheit der Schweiz. Das Kraftwerk wird mit dem CO₂-neutralen HVO-Biodiesel betrieben, zu einem späteren Zeitpunkt ist die Umstellung auf eMethanol möglich.

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Standortentscheid: Hitachi baut neues Werk in Otelfingen – Aargau zieht Bilanz

Nach gründlicher Prüfung hat Hitachi entschieden, das neue Werk nicht in Wettingen im Kanton Aargau zu bauen. Wettingen blieb bis zuletzt eine echte Option, weil Kanton, Region und Gemeinde eng zusammenarbeiteten und Hitachi eine interessante Perspektive boten. Auch wenn Hitachi sich für die Nachbargemeinde entschieden hat, stärkt die Ansiedlung den Schweizer Industriestandort, gibt dem Energie-Cluster im Limmattal neue Impulse und sichert langfristig die regionale Wertschöpfung.

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Andermatt plant neues Sportzentrum mit Hallenbad, Spa und Eventplatz

Mit der Weiterentwicklung der Sportszone konkretisiert die Andermatt Swiss Alps AG einen zentralen Baustein der Vision für Andermatt. Das bereits im Masterplan von 2008 vorgesehene Sportzentrum wird deutlich breiter als ursprünglich geplant: als vielseitiger Ort für Sport, Freizeit und Begegnung für die Bevölkerung, Zweitwohnungsbesitzerinnen und Zweitwohnungsbesitzer sowie Gäste. Mit dem Projekt wird ein wesentliches Versprechen von Samih Sawiris eingelöst. Auf Wunsch vor allem der Bevölkerung wurde es stark weiterentwickelt: Statt einem einfachen Hallenbad mit Fitnessraum entsteht ein umfassendes Angebot mit Klettern, Fitness, Freizeitzentrum mit Restaurant, Kids Club, Bowling, Familienbad mit Aussenbad, 25-Meter-Pool, Spa, Padelplätzen sowie ein Aussen-Eisfeld und Eventplatz. Die geplante Nutzfläche wurde von ursprünglich rund 2’300 auf rund 5’000 Quadratmeter erweitert.

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Flughafen Zürich legt Pistenverlängerungen öffentlich auf – Baustart ab 2030 möglich

Die beiden Gesuche der Flughafen Zürich AG für die Verlängerungen der Pisten 28 und 32 liegen vom 1. bis zum 30. Juni 2026 öffentlich auf. Damit geht ein zentrales Infrastrukturprojekt für mehr Sicherheit und Pünktlichkeit im Flugbetrieb in die nächste Phase. Am 3. März 2024 hat die Zürcher Stimmbevölkerung den Pistenverlängerungen zugestimmt. Die geplanten Verlängerungen der Pisten 28 und 32 sind Projekte, die es künftig ermöglichen, die Sicherheitsmarge zu erhöhen und gleichzeitig einen stabileren Betrieb bei unterschiedlichen Wetterlagen und für alle Flugzeugtypen zu gewährleisten.

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Archäologische Funde bringen Klarheit zur Bauweise des 2100 Jahre alten Keltenwalls

Bei archäologischen Ausgrabungen an der Rittergasse 4 konnten wichtige neue Erkenntnisse zur Holzkonstruktion des rund 2100 Jahre alten, spätkeltischen Murus Gallicus gewonnen werden. Die in den Sommerferien beginnenden Bauarbeiten zur Umgestaltung der Archäologischen Informationsstelle „Basel, 80 v. Chr. Murus Gallicus – Der Keltenwall“ erforderten vorgängig archäologische Untersuchungen. Geplant sind ein unterirdischer Besucherraum, der von der Rittergasse aus zugänglich ist, und zwei Baukörper, welche die Höhe und den Verlauf des Keltenwalls aufnehmen.

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Sozialräume im Betrieb: Pausenraum, Garderobe & Toiletten – was Pflicht ist

Pausenräume, Garderoben, Toiletten, Waschanlagen – was davon muss ein Betrieb bereitstellen, und was ist freiwillig? Die Antwort gibt die Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz (ArGV 3), die in der Schweiz verbindlich regelt, welche Sozialräume Arbeitgeber unter welchen Bedingungen einrichten müssen. Wer diese Anforderungen kennt, ist nicht nur gesetzeskonform – er kann Sozialräume so gestalten, dass sie echten Mehrwert für Mitarbeitende schaffen. Sozialräume sind mehr als eine rechtliche Pflicht. Gut gestaltete Pausenräume, saubere Sanitäranlagen und durchdachte Garderoben signalisieren: Hier wird der Mensch ernst genommen. Studien belegen, dass Qualität und Ausstattung von Pausenräumen direkte Auswirkungen auf Wohlbefinden, Erholung und Produktivität haben. Trotzdem gehören Sozialräume in vielen Betrieben zu den am stärksten vernachlässigten Bereichen der Betriebseinrichtung.

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Unterwerk Engehalde modernisiert: Stromversorgung für 35’000 in Bern gesichert

Nach vier Jahren Bauzeit hat Energie Wasser Bern die umfassende Erneuerung des Unterwerks Engehalde erfolgreich abgeschlossen. Die modernisierte Anlage sichert die Stromversorgung von rund 35’000 Kundinnen und Kunden in der Stadt Bern, erfüllt die steigenden Anforderungen einer zunehmend elektrifizierten Gesellschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Das Grossprojekt wurde ohne Unterbruch der Stromversorgung im laufenden Betrieb umgesetzt. Energie Wasser Bern (ewb) hat die umfassende Erneuerung des Unterwerks Engehalde abgeschlossen. Nach rund vier Jahren Bauzeit präsentiert sich einer der wichtigsten Knotenpunkte der Berner Stromversorgung technisch auf dem neuesten Stand. Das Projekt konnte ohne Unterbruch der Stromversorgung realisiert werden.

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Drei Jahre Energiegesetz: Glarus meldet kaum Ausnahmen bei Heizungen

Seit 2023 ist das neue Energiegesetz im Kanton Glarus in Kraft. Der Vollzug der revidierten Energiegesetzgebung funktioniert gemäss den bisherigen Erfahrungen des Kantons sowie den Rückmeldungen der Gemeinden gut. Eine Umfrage bei den Gemeinden nach drei Jahren Vollzug zeigt, dass die geltenden Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden können und in der Bevölkerung auf Akzeptanz stossen. 2021 hatte die Landsgemeinde die Revision des Glarner Energiegesetzes gutgeheissen und die Vorschriften beim Heizungsersatz in Wohnbauten sowie für Neubauten zusätzlich verschärft. Seither muss die Wärmeerzeugung vollständig ohne fossile Brennstoffe erfolgen. Das Gesetz ist seit 2023 in Kraft.

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Ziegelbrücke: Bauarbeiten für Berufsfachschule und Dreifach-Sporthalle gestartet

Nach intensiver Planungsphase haben in Ziegelbrücke die Bauarbeiten für den neuen Schultrakt und die Dreifach-Wettkampfsporthalle begonnen. Das Projekt zur Stärkung und Zusammenführung der Glarner Berufsfachschulen nimmt damit sichtbare Formen an. Die Planungen für das generationenübergreifende Bauvorhaben am Berufsschulstandort Ziegelbrücke verliefen seit dem Ja zum Objektkredit an der Landsgemeinde 2024 planmässig. Anfang 2026 wurden die letzten erforderlichen Baubewilligungen erteilt.

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Hardau I in Zürich fertiggestellt: 122 neue Wohnungen bezugsbereit

Der Neubau der autoarmen Wohnsiedlung Hardau I ist nach vierjähriger Bauzeit abgeschlossen. Ab Ende Mai 2026 ziehen die ersten Mieter ein. Das Personenmeldeamt West nimmt im November 2026 seinen Betrieb auf. Die Umgebungsarbeiten dauern noch bis Herbst 2026. Zwischen der Hardstrasse und den markanten Wohntürmen der Hardau II ist in den letzten vier Jahren eine grössere städtische Wohnsiedlung mit Gewerberäumen, Ateliers, einem Kindergarten sowie Räumen für die Offene Jugendarbeit Zürich (OJA) und das Personenmeldeamt Zürich West entstanden. Eine Ausnützungsreserve ermöglichte den Bau von 122 preisgünstigen Wohnungen – darunter die 10000ste städtische Wohnung (vgl. Medienmitteilung vom 28. August 2025). Sämtliche Wohnungen sind vermietet. Die ersten der rund 350 Mieter ziehen Ende Mai 2026 ein. Das Personenmeldeamt West öffnet im November 2026 seine Tore für die Anliegen der Bevölkerung. Der Ausführungskredit von 70,714 Millionen Franken wird eingehalten.

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Terrasse pflastern: Unterbau, Gefälle und Fugen – so wird's gemacht

Eine gepflasterte Terrasse ist robust, pflegeleicht und aufgewertet das gesamte Erscheinungsbild eines Hauses. Das Projekt ist anspruchsvoller als es auf den ersten Blick wirkt – wer aber weiss, worauf es beim Unterbau, beim Gefälle und beim Verfugen ankommt, legt einen Belag, der Jahrzehnte hält. Dieser Ratgeber zeigt die wichtigsten Schritte. Ob Betonpflaster, Naturstein oder grossformatige Platten – Pflasterarbeiten sind eines jener Projekte, bei denen 80 Prozent des Aufwands unsichtbar bleiben: unter den Steinen. Der Unterbau entscheidet darüber, ob die Terrasse auch nach zehn Jahren noch eben liegt oder ob sich Steine setzen, Wasser staut und Frost den Belag zerstört.

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Boden fliesen wie ein Profi: Die wichtigsten Schritte und häufigsten Fehler

Fliesen verlegen gehört zu jenen Arbeiten, bei denen die Vorbereitung über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Wer die Grundregeln kennt und die typischen Fehler vermeidet, erzielt ein sauberes, langlebiges Ergebnis – ob als erfahrener Handwerker oder engagierter Heimwerker. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es wirklich ankommt. Ein schiefer Fliesenboden, abgelöste Fliesen nach wenigen Jahren oder hässliche Randstücke an der auffälligsten Stelle: Solche Probleme entstehen fast immer in der Planungsphase – nicht beim Verlegen selbst. Wer von Anfang an strukturiert vorgeht, spart Zeit, Material und Frust. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Grundkenntnissen ist professionelles Fliesen auch ohne jahrelange Erfahrung möglich.

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Mammoet realisiert komplexen Austausch von Fassadenkränen im Herzen von Den Haag

Mammoet hat gemeinsam mit Façade Access Solutions den Austausch von dachmontierten Fassadenkränen auf zwei benachbarten Regierungsgebäuden im niederländischen Den Haag realisiert. Durch präzise Planung konnten Sicherheit maximiert und Einschränkungen im stark frequentierten Stadtzentrum minimiert werden. Städte können nicht stillstehen. Deshalb müssen Schwerlasthebungen so sicher wie möglich und mit minimalen Einschränkungen durchgeführt werden. Gebäude und andere unbewegliche Hindernisse müssen ebenso berücksichtigt werden wie die Sicherheit von Menschen, die in dicht besiedelten Stadtgebieten leben, arbeiten oder sich dort aufhalten.

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Bis zu 50 Einsätze pro Tuch: Mewa setzt auf nachhaltige Betriebsreinigung

Der Textildienstleister Mewa zeigt, wie sich ein kreislaufwirtschaftlicher Prozess praktisch in die Industrie integrieren lässt. Das System der wiederverwendbaren Putztücher ermöglicht bis zu 50 Einsätze pro Tuch innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs, die Lieferung, Abholung und professionelle Aufbereitung umfasst. Eine Lösung, die Abfall reduziert, Ressourcen schont und den betrieblichen Alltag der Unternehmen erleichtert. Jedes Jahr durchlaufen über 1,2 Milliarden Putztücher den Servicekreislauf von Mewa. Die damit verbundene enorme Waschleistung stellt sicher, dass die Mewa-Kunden in ganz Europa stets saubere Putztücher zur Hand haben, um damit Maschinen und Werkzeuge von Schmierstoffen, Farben oder Schmutz zu reinigen. Eine grundlegende Leistung, die oft unbemerkt bleibt, obwohl sie im Zentrum des täglichen Funktionierens Tausender Unternehmen steht.

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