Bodenpflege

Parkett abschleifen oder ersetzen? Nutzschicht und Schäden richtig beurteilen

Kratzer, matte Laufwege und eine abgenutzte Oberflächenbehandlung bedeuten nicht automatisch, dass ein Parkettboden ersetzt werden muss. Echtholz lässt sich unter geeigneten Voraussetzungen abschleifen und neu behandeln. Entscheidend sind die verbleibende Nutzschicht, der Zustand der Elemente und ein tragfähiger Bodenaufbau. Vor einer Renovation lohnt sich deshalb eine genaue Bestandsaufnahme. Manche Böden brauchen lediglich eine gründliche Reinigung und passende Pflege, andere eine Reparatur einzelner Stellen. Ein vollständiger Renovationsschliff ist sinnvoll, wenn die Schäden damit behoben werden können und genügend Holz für die Bearbeitung vorhanden ist.

Weiterlesen

Korkboden im Wohnraum: Eigenschaften, Verlegung und richtige Pflege

Korkboden fühlt sich angenehm warm an, dämpft Schritte und entlastet durch seine leichte Elastizität Füsse und Gelenke. Diese Eigenschaften machen den natürlichen Werkstoff besonders für Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer interessant. Wie dauerhaft der Komfort erhalten bleibt, hängt jedoch stark von Aufbau, Oberflächenbehandlung, Untergrund und regelmässiger Pflege ab. Nicht jeder als Korkboden angebotene Belag besteht durchgehend aus massivem Kork. Neben verklebten Korkplatten gibt es mehrschichtige Klickdielen mit Trägerplatte, Korkauflage und werkseitiger Versiegelung. Diese Systeme reagieren unterschiedlich auf Feuchtigkeit, Fussbodenheizung und punktuelle Belastung. Vor der Auswahl müssen deshalb Raum, Nutzung und Verlegeart gemeinsam betrachtet werden.

Weiterlesen

Baugruben sicher planen: Verbau, Böschung und Grundwasser richtig einordnen

Eine Baugrube verändert den natürlichen Gleichgewichtszustand des Bodens innerhalb kurzer Zeit. Mit jedem Aushub verschwinden stützende Erdschichten, während Böschungen, Nachbargrundstücke, Strassen und bestehende Gebäude weiterhin Kräfte auf den verbleibenden Baugrund übertragen. Grundwasser und Niederschläge können die Situation zusätzlich verschärfen. Deshalb gehören Baugrubensicherung, Verbau und Wasserhaltung bereits in die Planung und dürfen nicht erst während des Aushubs improvisiert werden. Welche Lösung geeignet ist, hängt von Tiefe, Platzverhältnissen, Baugrund, Grundwasser, angrenzenden Bauwerken und dem geplanten Bauablauf ab. Bei ausreichendem Raum kann eine geböschte Baugrube möglich sein. In dicht bebauten Gebieten sind dagegen häufig Verbaukonstruktionen erforderlich. Tritt Wasser auf, muss zusätzlich geklärt werden, wie es sich auf Standsicherheit, Arbeitsbedingungen und Umgebung auswirkt.

Weiterlesen

Historische Bodenbeläge fachgerecht erhalten: Dielen, Parkett, Terrazzo und Steinplatten

Ein historischer Boden ist mehr als eine begehbare Oberfläche. Breite Dielen erzählen von regionaler Holzverfügbarkeit und handwerklicher Bearbeitung, ein Parkettfries ordnet den Raum, Terrazzo verbindet Gestaltung und Konstruktion, Naturstein trägt Spuren jahrzehntelanger Nutzung. Gerade diese gewachsene Substanz macht den Wert aus. Eine gute Instandsetzung setzt deshalb nicht beim gewünschten Glanzgrad an, sondern bei der Frage, was vorhanden ist, warum es sich verändert hat und welcher Eingriff tatsächlich nötig wird. Zwischen sorgfältiger Erhaltung und gut gemeinter Zerstörung liegen manchmal nur wenige Arbeitsschritte. Grobes Schleifen kann eine historische Holzoberfläche ausdünnen, Säure einen Kalkstein verätzen und eine dichte Beschichtung Feuchte im Aufbau festhalten. Der sichere Weg folgt einer klaren Reihenfolge: Bestand erfassen, Schadensursachen klären, Verfahren auf einer kleinen Fläche erproben, zurückhaltend reparieren und anschliessend passend pflegen.

Weiterlesen

Elektriker, Sanitär, Maler & Co.: So klappt die Gewerke-Koordination auf der Baustelle

Auf einer Baustelle kann jedes einzelne Gewerk fachlich sauber arbeiten und trotzdem ein schlechtes Gesamtergebnis entstehen. Der Elektriker braucht Platz für Leitungen und Dosen, der Sanitärinstallateur für Rohre und Vorwände, der Trockenbauer möchte die Konstruktion schliessen, der Maler braucht trockene und unbeschädigte Flächen, der Bodenleger einen ebenen, sauberen Untergrund. Treffen diese Arbeiten zur falschen Zeit oder ohne klare Abstimmung aufeinander, beginnen die typischen Probleme: bereits geschlossene Wände werden wieder geöffnet, Leitungen liegen im Weg, frisch gestrichene Flächen werden beschädigt oder ein fertiger Boden dient plötzlich als Arbeitsfläche für mehrere nachfolgende Gewerke. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, welches Gewerk grundsätzlich „Vorrang“ hat. Entscheidend sind Planung, Bauablauf und die konkreten Schnittstellen. Wer benötigt welche Fläche zuerst? Welche Leitungen müssen geprüft sein, bevor eine Wand geschlossen wird? Wann gilt ein Untergrund als bereit für den nächsten Arbeitsschritt? Und wer meldet frühzeitig, dass eine Vorleistung nicht stimmt? Gerade bei Umbauten und Ausbauarbeiten entscheidet diese Abstimmung darüber, ob fünf gute Handwerker ein gutes gemeinsames Ergebnis hinterlassen.

Weiterlesen

Unkraut bekämpfen ohne Chemie: Welche Methoden wirklich wirken – und welche nicht

Unkraut ist hartnäckig, schnell und kennt keine Ferien. Doch wer meint, nur mit der Chemiekeule dagegen ankommen zu können, irrt – und schadet dabei Boden, Grundwasser und Insekten. Die gute Nachricht: Es gibt natürliche Methoden, die wirklich funktionieren. Und manche davon sind erstaunlich einfach. Zuerst ein wichtiger Hinweis: Was im Volksmund «Unkraut» heisst, ist aus botanischer Sicht oft wertvolles Beikraut. Löwenzahn, Brennnessel und Giersch sind keine Feinde, sondern Wildpflanzen mit echter ökologischer Funktion. Trotzdem gibt es Stellen im Garten, wo sie nichts verloren haben – im Gemüsebeet, zwischen Pflastersteinen oder im Rasen. Wer sie dort kontrollieren möchte, sollte das mit den richtigen Methoden tun.

Weiterlesen

Bodenbeläge in Krankenhäusern, Sporthallen und Betrieben ressourcenschonend erneuern

txn. Wer regelmässig eine Schule, ein Amt oder eine Arztpraxis betritt, kennt den Anblick: abgetretene Bodenbeläge, stumpf, fleckig und zerkratzt. Ist ja auch kein Wunder, wenn jeden Tag hunderte von Strassenschuhen über den Boden laufen. Der muss dann irgendwann mal ausgetauscht werden - das glauben viele und irren sich. Denn elastische Bodenbeläge lassen sich sehr oft sanieren. Und das sieht nicht nur gut aus, sondern geht auch sehr schnell und schont die Ressourcen. Linoleum-, PVC- oder Kautschukböden können ähnlich wie Parkett abgeschliffen und neu versiegelt werden. Das spart den aufwendigen Rückbau, verhindert Müllberge und reduziert die Sanierungskosten deutlich. Für Gebäude mit Publikumsverkehr ist das ein echter Vorteil - weil es schneller geht und der Betrieb meist ohne grosse Einschränkungen weiterlaufen kann.

Weiterlesen

Publireportagen

Holzterrasse reinigen und ölen für Schutz vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit

txn. Die Terrasse gilt als grünes Wohnzimmer: ein Ort zum Entspannen, Geniessen und Zusammensein. Besonders beliebt sind Terrassendielen aus Holz. Sie wirken natürlich, lassen sich leicht verarbeiten und fügen sich harmonisch in die Gartenumgebung ein. Damit das Naturmaterial seine ästhetische Wirkung lange behält, ist regelmässige Pflege unerlässlich. Im Laufe der Jahreszeiten hinterlassen Witterungseinflüsse, Feuchtigkeit und UV-Strahlung sichtbare Spuren. Im Frühjahr zeigt sich oft, dass Laub oder Moos zu dunklen Verfärbungen geführt haben. Dann empfiehlt sich eine gründliche, aber schonende Reinigung. Loser Schmutz lässt sich mit Besen oder Handfeger entfernen. Für die Tiefenreinigung eignen sich Wasser, Bürste und ein Holzentgrauer. Vom Einsatz eines Hochdruckreinigers raten Fachleute ab: Der harte Wasserstrahl kann die Holzstruktur beschädigen, neuer Schmutz setzt sich dann schneller fest.

Weiterlesen

Bauen+Wohnen Aargau 2026 begeistert mit Besucherrekord und vollem Haus

Die Bauen+Wohnen Aargau 2026 im Tägi Wettingen hat ihre Rolle als bedeutende Frühlingsmesse rund ums Eigenheim eindrücklich bestätigt. Vom 16. bis 19. April 2026 verwandelte sich das Messegelände mit vier Hallen und einem grosszügigen Aussenbereich in ein lebendiges Zentrum für Bau-, Wohn- und Energiethemen. Mit 220 Ausstellern war die Messe vollständig ausgebucht und bot eine breite, qualitativ hochwertige Angebotsvielfalt. Besonders erfreulich ist der grosse Publikumserfolg mit einem Besucherrekord von über 15'000 Besucherinnen und Besuchern. Das hohe Interesse spiegelte sich auch in der ausgezeichneten Qualität der Gespräche sowie in zahlreichen direkt vor Ort abgeschlossenen Geschäften wider.

Weiterlesen

Empfehlungen