Nachhaltigkeit

Innenraumluft und Materialien: Emissionen senken, Gesundheit erhöhen, Komfort sichern

Die Qualität der Innenraumluft entscheidet massgeblich über Gesundheit und Wohlbefinden. Baustoffe, Möbel und Technik beeinflussen Emissionen, die oft unterschätzt werden. Rund 90 Prozent der Zeit wird in Innenräumen verbracht. Umso wichtiger ist es, Schadstoffe wie flüchtige organische Verbindungen (VOC), Formaldehyd oder Feinstaub zu reduzieren. Moderne Materialien, intelligente Lüftungssysteme und konsequente Planung können Innenräume gesünder und komfortabler machen.

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Erdbebenertüchtigung: Lastpfade, Duktilität und wirtschaftliche Eingriffe im Bestand

Die Erdbebenertüchtigung von Bestandsbauten ist eine technische und wirtschaftliche Herausforderung. Lastpfade, Duktilität und gezielte Eingriffe entscheiden über Sicherheit und Kosten. In der Schweiz gelten seit 2003 verbindliche Erdbebennormen für Neubauten. Doch der Grossteil des Gebäudebestandes entstand davor und weist erhebliche Defizite im Erdbebenwiderstand auf. Um Risiken zu reduzieren, werden zunehmend bestehende Gebäude nachgerüstet. Ziel ist es, die Tragfähigkeit zu sichern, Schäden zu begrenzen und Leben zu schützen – ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren.

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Baustoffbeschaffung 2025: Risiken managen, Qualität sichern, Verträge klären

Volatile Märkte und komplexe Lieferketten prägen die Baustoffbeschaffung. Wer Risiken früh erkennt, Qualität sicherstellt und klare Verträge abschliesst, schützt Kosten und Termine. Die Bauwirtschaft ist auf zuverlässige Materialflüsse angewiesen. Stahl, Holz, Beton, Dämmstoffe und technische Komponenten bilden das Fundament jedes Bauprojekts. Doch Engpässe, Preissteigerungen und Qualitätsrisiken machen die Baustoffbeschaffung zu einer der grössten Herausforderungen. Im Jahr 2025 stehen Unternehmen vor der Aufgabe, Beschaffungsstrategien neu zu denken – mit mehr Flexibilität, Transparenz und vertraglicher Absicherung.

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Qualität am Bau: Abnahmen, Checklisten und Beweissicherung ohne Streit

Klare Prozesse bei Bauabnahmen und strukturierte Dokumentation sichern Qualität und vermeiden Konflikte. Digitale Tools und Checklisten schaffen Transparenz für alle Beteiligten. Bauprojekte sind komplexe Vorhaben mit zahlreichen Akteuren. Damit die Qualität gesichert und Streitigkeiten vermieden werden, spielen Abnahmen, Prüfpläne und Beweissicherung eine zentrale Rolle. Durch klare Abläufe, Checklisten und digitale Dokumentation lassen sich Mängel frühzeitig erkennen und beheben – bevor sie zum Konflikt werden.

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Brücken erhalten, nicht ersetzen: CFK-Lamellen, Monitoring und Bauwerksdiagnose

Der Erhalt bestehender Brücken ist technisch und wirtschaftlich oft sinnvoller als ein Neubau. Moderne Methoden wie CFK-Lamellen, digitale Bauwerksdiagnose und Monitoring verlängern die Lebensdauer deutlich. In der Schweiz gibt es über 9'000 Brücken im Nationalstrassennetz. Viele stammen aus den 1960er- und 1970er-Jahren und sind heute stark beansprucht. Anstatt sie teuer und ressourcenintensiv zu ersetzen, setzen Fachleute zunehmend auf Ertüchtigung und Überwachung. Faserverbundwerkstoffe, digitale Sensorik und präzise Diagnostik sichern Tragfähigkeit und verlängern Nutzungsdauern.

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Photovoltaik im Wohnbau: Dachintegration, Speichertechnik und Wirtschaftlichkeit

Photovoltaiksysteme sichern nachhaltige Energieversorgung und steigern den Immobilienwert. Dachintegration, Speichertechnik und Subventionen prägen die Schweizer Praxis. Die Energiewende macht Photovoltaik im Wohnbau zu einem zentralen Baustein der Stromversorgung. In der Schweiz wird der Einbau von Solaranlagen gezielt gefördert und ist rechtlich privilegiert. Moderne Systeme integrieren sich nahtlos in Dächer, bieten Speicherlösungen für Eigenverbrauch und eröffnen die Möglichkeit, Strom ins Netz einzuspeisen. Wirtschaftlichkeit, Planung und gesetzliche Rahmenbedingungen sind dabei entscheidend.

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Erdsondenheizung: Planung, Effizienz und rechtliche Aspekte

Erdsondenheizungen nutzen erneuerbare Energie aus dem Erdreich für nachhaltige Wärmeversorgung. Planung, Effizienz und rechtliche Vorgaben bestimmen ihre Umsetzung. Die Erdsondenheizung hat sich in der Schweiz als effiziente und klimafreundliche Heizlösung etabliert. Sie nutzt Erdwärme, die in einer Tiefe von bis zu mehreren hundert Metern konstant verfügbar ist. Eine fachgerechte Planung ist entscheidend, da Bohrungen, Genehmigungen und geologische Gegebenheiten den Einsatz beeinflussen. Neben der hohen Energieeffizienz bietet diese Heizform auch langfristige Kostenstabilität.

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Smarte Fassaden: Adaptive Gebäudehüllen für Energieeffizienz und Komfort

Architektur und Technologie verschmelzen zu dynamischen Gebäudehüllen. Smarte Fassaden reagieren auf Umweltreize und optimieren Ressourcen. Die Fassade als Schnittstelle zwischen Innen- und Aussenraum wird neu gedacht. Innovative Systeme ermöglichen nicht nur Energieeinsparungen, sondern auch eine Steigerung von Komfort und Lebensqualität. Adaptive Gebäudehüllen sind heute mehr als nur eine Vision moderner Architektur – sie werden zu einem Schlüsselfaktor für nachhaltiges Bauen.

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Basel-Stadt startet Pilotprojekt: Erste e-Baustelle mit Elektro-Baumaschinen

Das Bau- und Verkehrsdepartement erprobt ab Montag, 25. August 2026 in der Hegenheimerstrasse den Bau einer Wertstoffsammelstelle mit Elektro-Baumaschinen. Der kantonale Pilotversuch e-Baustelle wird unter anderem von der Hochschule Luzern begleitet und soll dazu beitragen, die Grundlagen für den künftigen Einsatz von elektrifizierten Baumaschinen im Kanton und der ganzen Schweiz zu schaffen. Die kantonale Klimaschutzstrategie sieht vor, dass Baustellen im Kanton Basel-Stadt ab 2037 vor Ort kein CO2 mehr verursachen.

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Wasserwirtschaft im Städtebau: Innovative Systeme für Retention und Nutzung

Wassermanagement prägt zunehmend die Planung moderner Städte. Intelligente Systeme für Speicherung und Nutzung werden zur zentralen Ressource. Die Gestaltung urbaner Räume steht heute stärker denn je im Zeichen nachhaltiger Wasserwirtschaft. Städte sehen sich mit steigenden Anforderungen an Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung und Energiegewinnung konfrontiert. Gleichzeitig gilt es, Wasser als wertvolles Gut ökologisch sinnvoll zu nutzen. Neue Strategien für Retention und Wiederverwendung stehen dabei im Zentrum einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.

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Holz-Hybridbau: Kombination traditioneller und moderner Materialien

Holz erlebt im Bauwesen eine Renaissance. Gleichzeitig ergänzen moderne Baustoffe die traditionellen Strukturen mit Effizienz und Nachhaltigkeit. Holz-Hybridbauwerke verbinden das Beste aus zwei Welten: die natürliche Eleganz und Klimafreundlichkeit von Holz mit der Stabilität, Dauerhaftigkeit und Flexibilität moderner Materialien wie Beton, Stahl und Glas. Durch diese Kombination entstehen Gebäude, die sowohl ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen gerecht werden und sich durch hohe architektonische Qualität auszeichnen.

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Holzhochhäuser in der Schweiz: Nachhaltigkeit trifft Ingenieurskunst

Holz wird in der Schweiz zum zentralen Baustoff urbaner Hochhäuser. Ingenieurskunst und Umweltbewusstsein formen neue architektonische Massstäbe. Der Trend zu Holzhochhäusern in der Schweiz verbindet traditionelle Bauweise mit modernster Technik. Bauprojekte in Zürich, Zug oder Winterthur zeigen eindrucksvoll, wie sich Nachhaltigkeit und Ingenieurskunst in urbanen Strukturen vereinen. Neben ökologischen Vorteilen bringt der Baustoff auch neue Herausforderungen für Planung und Ausführung mit sich.

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